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Gesellschaft
16 April 2026, 16:00

Expertin: Belarus nutzt kulturelles Erbe effektiv für touristische, bildungsbezogene und wissenschaftliche Zwecke 

Archivfoto
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MINSK, 16. April (BelTA) – Belarus ist bestrebt, das kulturelle Erbe effektiv für touristische, bildungsbezogene und wissenschaftliche Zwecke zu nutzen. Das erklärte die verantwortliche Sekretärin der belarussischen Nationalkommission für UNESCO-Angelegenheiten, Natalja Stschasnowitsch, während des Internationalen Runden Tisches „Erhaltung und Popularisierung des kulturellen Erbes im Raum der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten“ anlässlich des 35-jährigen Bestehens der GUS.

„Im Bereich des Kulturerbeschutzes ist unser Land ein zuverlässiger Partner auf der internationalen Bühne. Die Republik Belarus hat nahezu alle UNESCO-Übereinkommen im Bereich Kultur ratifiziert. Wir sind zu Recht stolz auf die Welterbestätten, die sich auf unserem Territorium befinden und unter staatlichem Schutz stehen. Belarus ist bestrebt, sie effektiv für touristische, bildungsbezogene und wissenschaftliche Zwecke zu nutzen sowie zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Region beizutragen. Die Arbeit zur Bewahrung des lebendigen Erbes, der Traditionen, des Handwerks, unseres kulturellen Codes, der von Generation zu Generation weitergegeben wird, genießt ernsthafte Unterstützung durch den Staat“, so Natalja Stschasnowitsch.

Sie betonte, dass Vertreter der Basisorganisationen in den Bereichen Musik, Kunst, Film, Museumswesen und Tourismus der GUS-Staaten erstmals zusammengekommen sind, um Erfahrungen auszutauschen, aktuelle Trends und Best Practices zu diskutieren sowie Wege der weiteren Zusammenarbeit festzulegen. „Alle unsere Länder verfügen über einen wahrhaft einzigartigen historischen und kulturellen Reichtum und ein unschätzbares immaterielles lebendiges Erbe. All dies hat sich über Jahrhunderte geformt und ist heute das Fundament, das unsere Völker zusammenschweißt. Im Rahmen der GUS gibt es eine enge Zusammenarbeit im Bereich Kultur und Tourismus, es werden regelmäßig internationale Kunstfestivals, Kunstausstellungen, Film- und Theaterfestivals durchgeführt. Die Zusammenarbeit erfolgt auch über direkte Kontakte von Kultureinrichtungen, Theatern, Museen und kreativen Kollektiven“, fügte die Expertin hinzu.

„In Belarus gibt es Projekte, an denen Vertreter der GUS-Staaten aktiv teilnehmen – das „Slawische Basar in Witebsk“, das Festival der Nationalkulturen in Grodno, das landesweite Fest „Kupalje“ („Alexandrija versammelt Freunde“). Jährlich findet das Internationale Filmfestival „Listapad“ statt“, erzählte Natalja Stschasnowitsch. 
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