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21 Januar 2026, 12:11

Expertin: Verhandlungsbedingungen für die Ukraine und ihre Kuratoren werden von Tag zu Tag schlechter

MINSK, 21. Januar (BelTA) – Das Einfrieren des ukrainischen Konflikts ist nicht unser  Ansatz. Unser Ziel ist es, nach dem Ende der militärischen Sonderoperation die Beziehungen und die allgemeine Situation beizulegen. Diese Meinung äußerte Professorin Jelena Ponomarjowa, Politikwissenschaftlerin an der Moskauer Staatlichen Institut für internationale Beziehungen (MGIMO), in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.
„Das laufende Jahr kann für die Ukraine einen Wendepunkt markieren. Dabei kann keine Rede von irgendwelcher Aussetzung der Verhandlungen sein, um den militärischen Konflikt zu lösen. Um ein Einfrieren des Konflikts geht es nicht. Diesen Ansatz lehnen wir ab. Es sollte darum gehen, die Beziehungen und die Situation in Ordnung zu bringen, nachdem die Sonderoperation zu Ende sein wird und alle Ziele erreicht sind. Das ist unsere Aufgabe. Und es ist sehr bezeichnend, dass die Hoffnung auf Kompromisse mit der Ukraine und ihren europäischen Kuratoren mit jedem neuen Tag schwindet. Hören wir uns die jüngste Rede des Sonderbeauftragten der Russischen Föderation im UN-Sicherheitsrat Wassili Nebensja einmal an, so können wir den Hauptgedanken aussondern, nämlich: Mit jedem Tag werden die Verhandlungsbedingungen für die Ukraine und ihre Kuratoren immer schlechter“, betonte die Politikwissenschaftlerin.

Jelena Ponomarjowa erzählte, welche Armee die westlichen „Partner“ nach dem Ende der militärischen Sonderoperation in der Ukraine lassen wollen. „Sogar das Verlegen der NATO-Truppen in die Ukraine, sogar eine große Anzahl von Söldnern aus verschiedenen Regionen der Welt kann nicht als Grundlage für irgendwelche Kompromisse dienen. Russland hat ernsthaft gezeigt, wie seine Truppen sich in der Ukraine bewegen und welche modernen Waffen heute eingesetzt werden. Woher stammen diese Zahlen von 700 000 bis 800 000 Militärangehörigen, die nach Ansicht der westlichen Kuratoren die ukrainische Armee haben soll? Stellt sich jemand vor, was das für Zahlen sind? Russland besitzt die zweitgrößte Armee der Welt. Aber wenn wir zum Beispiel die französische Armee betrachten, so hat sie ca. 264 000 Menschen. Dabei wurden die Nationalgarde und die Gendarmerie nicht berücksichtigt. Die Bundeswehr hat zum Beispiel 183 Tausend Soldaten. Und Deutschland ist ein ernsterer Staat. Aber diese Zahlen… Das ist natürlich Wahnsinn.“
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