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18 Februar 2026, 11:25

Gebietskrankenhaus Brest baut Zusammenarbeit mit serbischen Kollegen auf

Foto: Exekutivkomitee des Gebiets Brest
Foto: Exekutivkomitee des Gebiets Brest
BREST, 18. Februar (BelTA) – Die Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafterin Serbiens in Belarus, Ilina Vukajlović, besucht Brest zu einem Arbeitsbesuch. Eines der zentralen Themen ist die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen.

Die Diplomatin besuchte das Gebietskrankenhaus Brest. Die Gesundheitseinrichtung leistet medizinische Hilfe für Bürger verschiedener Länder. Im vergangenen Jahr wandten sich insbesondere Bürger aus Bulgarien, Russland, Kasachstan, Polen, der Ukraine, der Türkei und anderen Ländern an das Krankenhaus. Auch einem Vertreter der Komoren wurde Hilfe geleistet. 

„Im Wesentlichen handelt es sich um beratende Hilfe durch unsere Spezialisten. Es gibt auch geplante Behandlungen für Stammpatienten mit einem Kooperationsvertrag. Die Menschen werden am Flughafen abgeholt, nach Brest begleitet und hier untergebracht. Wir haben uns in den letzten Jahren systematisch damit beschäftigt und Erfahrungen gesammelt. An erster Stelle steht die Organtransplantation, gefolgt von Herzchirurgie und der Transplantation großer Gelenke“, sagte Alexander Karpizki, Chefarzt des Gebietskrankenhauses Brest.

Das Brester Gebietskrankenhaus ist daran interessiert, seinen Partnerpool zu erweitern. „Unter anderem haben wir uns für das befreundete Serbien entschieden. Dank Sergej Malinowski, dem Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter von Belarus in Serbien, waren wir 2025 zweimal zu Besuch in Belgrad. Er hat uns geholfen und ein Treffen mit dem Gesundheitsminister organisiert. Wir haben darüber gesprochen, wie wir Kontakte knüpfen können, über mögliche Optionen für eine Zusammenarbeit, über medizinische Versorgung und klinische Forschung. Wir haben das landesweite Universitätsklinikum besucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir die Zusammenarbeit fortsetzen sollten“, berichtete Alexander Karpizki. 

Der Besuch von Ilina Vukajlović zielt darauf ab, den Dialog über den Aufbau von Beziehungen fortzusetzen. „Bislang handelt es sich um Vereinbarungen auf Gesprächsebene. Wir möchten diese gerne in die Praxis umsetzen, d. h. ein Dokument über die Zusammenarbeit unterzeichnen“, betonte Alexander Karpizki. 

Die Diplomatin hob die Offenheit Serbiens in den Beziehungen zu Belarus hervor. Besondere Aufmerksamkeit widmete sie der hohen Qualität der Medizin in unserem Land und der Professionalität der Fachkräfte. „Sie haben ein sehr gutes Gesundheitssystem und Management. Sie sind offen für Kooperationsangebote, was uns sehr freut. Wir sehen keine Hindernisse“, sagte die Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafterin Serbiens in Belarus.
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