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Gesellschaft
19 März 2021, 17:19

Gedenken an die Holocaust-Opfer in Belarus: „Im Krieg gab es keine Aufteilung nach Religion“

MINSK, 19. März (BelTA) – In der Gedenkstätte Jama (grube) in Minsk wurde heute an die Verteidiger des Vaterlandes und Holocaust-Opfer erinnert worden. Die Trauerkundgebung wurde von der Leitung des Minsker Wohnbezirks Zentralny organisiert.

Allee der Gerechten unter den Völkern
Allee der Gerechten unter den Völkern

Vertreter aus der Verwaltung, Mitglieder öffentlicher Organisationen und Arbeitskollektive, Abgeordnete des belarussischen Parlaments brachten Blumen zum Mahnmal und legten eine Schweigeminute für die über 5000 Insassen des Minsker Ghettos ein, die während des Großen Vaterländischen Krieges von den Nazis und ihren Komplizen brutal ermordet wurden.

„Die Veranstaltung findet in einer Zeit statt, in der ganz Belarus der zivilen Chatyn-Opfer gedenkt, die zum Symbol des Mutes und der Unbesiegbarkeit des belarussischen Volkes wurden. Der Krieg hat die Menschen nicht nach Nationalität oder Religion aufgeteilt. Deshalb nehmen an der Gedenkkundgebung Vertreter der orthodoxen, katholischen, jüdischen und muslimischen Konfessionen teil“, so die Organisatoren.

Die Teilnehmer der Kundgebung zeigten, wie die zivile und geistige Einheit den Wunsch der Belarussen aller Generationen widerspiegelt, in Frieden und Sicherheit in ihrem eigenen Land zu leben.

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