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11 Januar 2023, 14:36

Generalstaatsanwaltschaft über Strafverfahren zum Genozid an Belarussen: Zusammenarbeit mit Russland ist ergebnisreich

MINSK, 11. Januar (BelTA) – Die Zusammenarbeit mit Russland im Strafverfahren zum Völkermord an der belarussischen Bevölkerung trägt ihre Früchte. Das erklärte Waleri Tolkatschow, Leiter der Abteilung für besonders wichtige Straffälle in der belarussischen Generalstaatsanwaltschaft, der Telegraphenagentur BelTA.

Das vor kurzem herausgegebene Buch „Genozid am belarussischen Volk“ enthält wenig bekannte Dokumente. Einzigartige Materialien aus Belarus und den Archiven Russlands, Deutschlands und der USA wurden in ein weiteres Buch „Ohne Verjährung. Belarus“ aufgenommen. In erster Linie waren es die russischen Kollegen, die uns die erbeuteten Dokumente des deutschen Kommandos weitergaben.

„Im Jahr 2022 wurde eine gemeinsame Ermittlungsgruppe der Generalstaatsanwaltschaft und des russischen Ermittlungskomitees sowie eine Arbeitsgruppe der Generalstaatsanwaltschaften von Belarus und Russland eingerichtet. Wir können von den ersten Erfolgen dieser Zusammenarbeit sprechen. Wir kommunizieren jeden Tag auf fruchtbare Weise: Wir tauschen Informationen, Daten und Beweise aus. Das ist ein sehr wichtiger Fall, der einen gewissen Durchbruch in den Beziehungen zwischen den Strafverfolgungsbehörden der beiden Länder markiert. Zweifellos wird Belarus auch weiterhin an dieser Position festhalten; wir werden uns weiterhin um die Veröffentlichung der bekannten Fakten über den Völkermord am belarussischen Volk bemühen. Im Jahr 2023 werden wir auch die bisher unbekannten Fakten der Öffentlichkeit zugänglich machen“, sagte Waleri Tolkatschow.

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