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23 November 2021, 15:37

Generalstab: Belarus reagiert auf NATO-Militäraktivitäten und erhöht Verteidigungsfähigkeit

MINSK, 23. November (BelTA) – Belarus ist gezwungen, auf die verstärkten Militäraktivitäten an der äußeren Staatsgrenze zu reagieren, und wird weiter die Verteidigungsfähigkeit der Armee erhöhen. Das geht aus einer offiziellen Erklärung des Generalstabsleiters der belarussischen Armee Wiktor Gulewitsch hervor.

„Aufgrund der komplizierten militärischen und politischen Lage und der von den westlichen Ländern verursachten Migrationskrise haben wir die Vorbereitung der Streitkräfte in den Jahren 2021-2022 wesentlich korrigiert. Wir sind gezwungen, auf die verstärkten militärischen Aktivitäten zu reagieren, die wir entlang der äußeren Staatsgrenzen von Belarus beobachten. Seit 2020 verzeichnen wir eine stetige Zunahme der Intensität von Aufklärungs- und Kampfflügen der NATO-Flieger entlang der Staatsgrenze. Lag die Gesamtzahl der Aufklärungsflüge vor einem Monat noch bei 2-3 pro Tag, so hat sie sich heute fast verdoppelt. Wir registrieren auch mehr Drohnen-Aufklärungsflüge“, so Gulewitsch.

Auch die Kampfflugzeuge von Drittstaaten sind in großer Zahl an Aufklärungsflügen beteiligt. Die US-Luftwaffe ist aktiv dabei, den so genannten osteuropäischen Kriegsschauplatz zu beherrschen. Die Mindestentfernung ihrer Flugrouten von der belarussischen Grenze beträgt 15-20 km.

„Immer häufiger sind in den ausländischen Medien provokative Äußerungen ehemaliger hochrangiger Militärs zu hören, die sich für „Kriegsexperten“ ausgeben. Und ganz allgemein sehen wir, wie die Bevölkerung Polens, des Baltikums und der Ukraine in der Vorstellung indoktriniert wird, dass der Krieg unvermeidlich ist. Die Antwort auf provokative Äußerungen wird darin bestehen, dass wir unsere Verteidigungsfähigkeit erhöhen werden. Wir werden die militärische Ausbildung verbessern und weiterhin Aufklärungsaufgaben wahrnehmen, um einen Überraschungsangriff auf unseren Staat zu verhindern“, sagte Wiktor Gulewitsch.

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