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22 Februar 2023, 14:15

Genozid am belarussischen Volk: Belarus schickte Anfragen an 30 Staaten und Organisationen

MINSK, 22. Februar (BelTA) – In der Strafsache wegen dem Genozid am belarussischen Volk hat Belarus an 30 Staaten und Organisationen entsprechende Anfragen geschickt. Das erzählte Generalstaatsanwalt Andrej Schwed in der gemeinsamen Sitzung der Repräsentantenkammer und des Rates der Republik

„Auf Initiative der Generalstaatsanwaltschaft wurde auf Anordnung des Premierministers eine einschlägige Arbeitsgruppe gebildet. Ihre Aufgabe besteht darin, alle Informationen rund um die Ermittlungen im Strafverfahren wegen des Völkermordes am belarussischen Volk während des Großen Vaterländischen Krieges und in der Nachkriegszeit zu untersuchen und gemeinsame Ansätze für ihre historische Aufarbeitung zu entwickeln. Es ist wichtig, dass die im Zuge der Ermittlungen gewonnenen Daten in den wissenschaftlichen und pädagogischen Prozess einfließen“, sagte Schwed. „Die Generalstaatsanwaltschaft hat alle bereits eingesammelten und bearbeiteten Materialien zum Thema Genozid am belarussischen Volk für die aktualisierte und überarbeitete Ausgabe des entsprechenden Lehrwerks zur Verfügung gestellt.“

Auf Initiative der Staatsanwaltschaften wurden im vergangenen Jahr 315 Ausstellungen in allen aktiven Museen der Republik eingerichtet.

„Wir haben 30 Staaten und internationale Organisationen angeschrieben und sie um Kopien von Archivdokumenten gebeten. Darüber hinaus haben wir 84 Anträge gestellt, um die Zeitzeugen befragen zu dürfen“, fügte der Generalstaatsanwalt hinzu.

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