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Geschäftsprogramm des Forums „Museen von Belarus“ ändert sein Format

Gesellschaft 19.08.2019 | 15:19

MINSK, 16. August (BelTA) - Zu Experten des Geschäftsprogramms des 4. Nationalen Forums „Museen von Belarus“, das am 4./6. Oktober in Brest stattfindet, werden bekannte Fachleute in Branchen Museumswissenschaft und Museumstätigkeit. Das teilte die Direktorin des Fonds „Kulturerbe und Gegenwart“ Alla Staschkewitsch mit, die für dieses Programm zuständig ist.

„Das Format des Geschäftsprogramms hat sich in diesem Jahr geändert. Während des Geschäftsprogramms halten höchstens 8 Experten aus Belarus und ausländischen Ländern ihre Vorträge über neue Errungenschaften in Museumswissenschaft. Zurzeit haben Russland, die Ukraine, Armenien ihre Teilnahme zugesagt. Wir erwarten noch Experten aus Litauen und Polen“.

Das Thema des Forums und des Geschäftsprogramms ist „Museum: Wissenschaft, Innovation, Kommunikation“. Aus dem Russischen Institut für Kulturwissenschaft kommt Irina Tschuwilowa. Sie leitet das Museum für russische Kunst in Armenien und erzählt über wissenschaftliche Forschungen dieses Museums. Die Vertreter der Ukraine halten einen Vortrag über die Rolle der Museen an der nachhaltigen Entwicklung. „Westliche Experten denken noch über die Themen ihrer Vorträge nach. Zum Vorsitzenden der Jury wird der Ex-Präsident des Internationalen Museumsrates (ICOM, International Council of Museums), Prof. Dr. Hans-Martin Hinz. Er ist ein bekannter Experte, dessen Meinung für die Öffentlichkeit auf dem Gebiet von großer Bedeutung ist“, erzählte die Direktorin des Fonds.

Sie hob hervor, dass am 1./7. September in Kyoto die Generalkonferenz des Internationalen Museumsrates durchgeführt wird. Über 2 Tsd. Delegierte aus der ganzen Welt sollen daran teilnehmen. „Sie beraten über wichtige Probleme und überdenken den Begriff „Museum“ neu, worüber innerhalb des Jahres diskutiert wurde. Das ist ein absolut neuer Ansatz zum Museum in der Gesellschaft und in der Museumstätigkeit. Deshalb wird eine Rundtischsitzung dem Problem gewidmet. Außerdem wollen wir im Rahmen des Geschäftsprogramms Entwicklungsaussichten der Museumsbranche in Belarus für die nächsten zwei Jahre bestimmen“.

Am Geschäftsprogramm sollen sich etwa 300 Menschen beteiligen. „Man bekundete immer Interesse für Geschäftsprogramm. Es ist eine besondere Plattform für den Dialog unter Fachleuten. Museologen brauchen solche globalen Treffen und Besprechungen. Das Forum bietet eine solche Möglichkeit, deshalb nimmt man daran gern teil und erweitert seine Horizonte“, unterstrich Alla Staschkewitsch.

Das Nationalforum „Museen von Belarus“ wird seit 2012 zur Unterstützung der Museen, Förderung kreativer Initiativen und Museumsmitarbeiter organisiert, die einen wesentlichen Beitrag zur Untersuchung, Bewahrung und Verbreitung von kulturellen Werten, Heranziehung der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zur Vielseitigkeit der Museumstätigkeit leisteten.

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