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Gesundheitsminister: Ausländische Pharmahersteller haben Interesse am Outsourcing nach Belarus

Gesellschaft 13.08.2019 | 10:10

MINSK, 13. August (BelTA) – Viele ausländische Pharmahersteller haben ein ernsthaftes Interesse gezeigt, ihre Produktion in Belarus zu lokalisieren. Das erklärte Gesundheitsminister Wladimir Karanik in der TV-Sendung „Das Gespräch beim Präsidenten“ bei Belarus 1.

Nach Angaben des Ministers werde im Moment daran gearbeitet, die Zulassung ausländischer Medikamente auf den belarussischen Arzneimittelmarkt zu erleichtern, vor allem in Bezug auf jene Medikamente, die entweder in Belarus nicht oder nur im beschränkten Umfang produziert würden. Eine anschließende Umfrage in der Bevölkerung soll Aufschluss darüber geben, nach welchen Präparaten eine besonders hohe Nachfrage besteht und die auf dem belarussischen Markt nicht zu finden sind.

Der belarussische Arzneimittelproduzent RUP „Belpharmazija“ ist dabei, direkte Verträge mit ausländischen Arzneimittelherstellern abzuschließen. „In den letzten Monaten hat sich die Zahl solcher Verträge um 55 Prozent gewachsen. Belpharmazija tritt in diesem Fall als staatlicher Distributor auf. Das Unternehmen schließt Verträge mit Produzenten, um ohne Vermittler die notwendigen Medikamente auf den belarussischen Markt zu importieren“, erzählte Karanik.

Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit mit ausländischen Pharmaunternehmen besteht nach Angaben des Gesundheitsministers im Technologietransfer. „Das Gesundheitsministerium eröffnet den belarussischen Markt für weltweit agierende Pharmahersteller und bietet ihnen an, ihre Produktion in Belarus zu lokalisieren. Wir stellen sie vor zwei Optionen: entweder ein harter Wettbewerb auf dem belarussischen Arzneimittelmarkt oder Lokalisierung der Produktion und Status des einheimischen Produzenten“, sagte Minister.

Viele weltweit führende Pharmabetriebe haben ihr Interesse an der Zusammenarbeit mit Belarus bekundet, informierte der Behördenleiter. „Es gibt verschiedene Produktionsstandorte für die Lokalisierung ausländischer Marken. Unser Anliegen ist es, erschwingliche Medikamente zu produzieren“, resümierte Karanik.

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