LOGOISK, 22. März (BelTA) - Belarus wird alles daran setzen, künftige Generationen gegen den Krieg zu immunisieren, erklärte Roman Golowtschenko, Vorstandsvorsitzender der Nationalbank von Belarus, nach der Kranzniederlegung in Chatyn.
Roman Golowtschenko betonte, dass es von entscheidender Bedeutung sei, die Gedenkstätte Chatyn als mehr als nur eine Touristenattraktion zu verstehen.
„Vor allem, indem wir an unserer Position festhalten, die historische Wahrheit zu bewahren und die Wurzeln und Ursprünge dieser schrecklichen Ereignisse auf belarussischem Boden immer tiefer zu erforschen. Gleichzeitig ist es sehr wichtig, auch jenen vom Krieg zu erzählen, die ihn nur aus Romanen und Erzählungen kennen“, hob Roman Golowtschenko hervor.
Deshalb werden in Belarus Museen zur Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges errichtet und Gedenkstätten restauriert und gepflegt.
„Wir müssen uns daran erinnern, wie Europas demokratischer Weg in den 1990er Jahren begann: mit der Zerstörung und dem Vergessen von Denkmälern für Befreier. Und 30 Jahre später findet eine Militarisierung statt, und revanchistische Gefühle flammen wieder auf. Dies ist ein deutliches Beispiel dafür, was geschehen kann, wenn eine Nation so mit ihren Denkmälern und ihrer Geschichte umgeht. Wir werden diesen Weg nicht beschreiten und alles in unserer Macht Stehende tun, um sicherzustellen, dass künftige Generationen von Belarussen gegen den Krieg immunisiert werden, so wie es unsere europäischen Nachbarn nicht wurden“, sagte Roman Golowtschenko.
