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GUS-Staaten an gemeinsamen touristischen Projekten interessiert

Gesellschaft 23.10.2019 | 18:57
Archivfoto
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MINSK, 23. Oktober (BelTA) - Die Gemeinschaftsländer interessieren sich für die Entwicklung von gemeinsamen touristischen Projekten. Das teilte der Direktor des Departements für Tourismus des Ministeriums für Sport und Tourismus von Belarus Andrej Moltschan mit. Er nimmt an der Sitzung der Expertengruppe für Nachbesserung und Vereinbarung des Projekts der Entwicklungsstrategie für Zusammenarbeit der GUS-Mitgliedsstaaten im Tourismus für 2021-2030 teil.

„Touristisches GUS-Potenzial wird nicht in vollem Umfang umgesetzt. Wir freuen uns darüber, dass viele Gemeinschaftsländer in die Tourismusbranche investieren, um sowohl Einreisetourismus, als auch Touristen innerhalb des Landes zu fördern. Belarus gibt sich Mühe, den Tendenzen zu entsprechen. Wir übernehmen die Erfahrungen voneinander. Es gibt wirkliche interessante Beispiele der Entwicklung von Tourismus im GUS-Raum. Eine große Aufmerksamkeit widmet die Strategie den kombinierten und grenzüberschreitenden Routen, die einige Staaten zu einem oder zwei Themen vereinigen könnten“, erzählte Andrej Moltschan.

Als Beispiel führte er belarussisch-russische grenzüberschreitende Routen an, die sich dem militär-patriotischen Thema gewidmet sind. „Außerdem haben wir eine gemeinsame Route „Von den Warägern zu den Griechen“ entwickelt. An dem Projekt wirken auch die Ukraine und Ostseestaaten mit. Wir arbeiten an einem großen Projekt „Große Seidenstraße“, das einige Staaten im Mittelasien, Belarus und Russland vereinigen könnte. Die Ausarbeitung eines gemeinsamen touristischen Produkts ist eines der wichtigsten Ziele bei der Vorbereitung der Strategie für 2021-2030“, betonte der Direktor des Departements.

Über den Entwurf der Strategie wurde in der Sitzung des Tourismusrates der GUS-Staaten beschlossen. Das Dokument wird zur zweiten Strategie in Folge zur Kooperationsentwicklung im Tourismus, die im GUS-Raum verwirklicht wird. Die laufende Strategie gilt bis 2020. Ihre Mitglieder sind Aserbaidschan, Armenien, Belarus, Kasachstan, Kirgisien, die Republik Moldau, Russland, Tadschikistan und Usbekistan.

Der Entwurf der Strategie bewahrt die Kontinuität von Zielen, Aufgaben, Prinzipien, Richtungen und Mechanismen und richtet sich auf die Kooperationsvertiefung, Ausbau von partnerschaftlichen Kontakten zwischen nationalen touristischen Organisationen im GUS-Raum. Das Dokument konsolidiert Bemühungen der GUS-Staatsbehörden, nationalen touristischen Organisationen und anderen Subjekten der touristischen Industrie.

Der Strategie wird die Meinung zugrunde gelegt, dass Tourismus nicht nur eine aussichtsreiche, sich dynamisch entwickelnde Wirtschaftsbranche darstellt, sondern auch ein mächtiger Faktor zur Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit, Stärkung der Freundschaft und gegenseitigen Verständigung, kulturellen Bereicherung der GUS-Völker ist.

„Die Strategie setzt sich zum Ziel, touristische Flut in der GUS zu vergrößern sowie wirtschaftlichen Beitrag in die sozial-wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinschaftsländer zu leisten. Sie spiegelt die letzten aktuellen Strömungen, Entwicklungstendenzen der weltweiten touristischen Branche wider sowie bewertet den Tourismus in der GUS. Außerdem wird eine große Aufmerksamkeit in der Strategie dem Kinder-, Junioren- und Jugendtourismus, Zusammenwirken beim Zugang von sozial schwachen Bevölkerungsschichten zur touristischen Infrastruktur und Sehenswürdigkeiten unserer Staaten geschenkt“, sagte Andrej Moltschan.

Er gab sich zuversichtlich, dass die GUS-Staaten dank gemeinsamer Arbeit ihre Bemühungen um die Entwicklung nationaler touristischer Branchen besser koordinieren können.

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