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22 März 2026, 18:32

„Hierher kommen und sich fragen, wie es dazu kommen konnte“ - Сhrenin über die Tragödie von Chatyn

MINSK, 22. März (BelTA) - Verteidigungsminister Wiktor Chrenin hob bei den Gedenkveranstaltungen zum 83. Jahrestag der Chatyn-Tragödie die sakrale Bedeutung der Gedenkstätte hervor. Dies teilte das Verteidigungsministerium mit.

„Jedes Mal, wenn ich an diesen traurigen Ort komme, frage ich mich, wie das geschehen konnte. Und wenn ich hier bin, sehe und verstehe ich, was passiert ist. An einem Frühlingstag wie heute kam eine Bande von Henkern, zu Bestien degradiert, und vernichtete wehrlose, schwache Menschen“, sagte Wiktor Chrenin.

Seiner Ansicht nach hat diese Gedenkstätte viele Bedeutungen. „Mir wurde das diese Woche bewusst, als ich die Gelegenheit hatte, mit Studenten der Staatlichen Universität Grodno zu sprechen. Die Studenten fragten nach der Teilnahme an Suchaktionen mit unserem 52. Spezialisierten Suchbataillon. Ich nutzte die Gelegenheit und stellte ihnen eine Frage: ‚Wer von Ihnen war noch nie in Chatyn?‘ Niemand hob die Hand“, sagte der Leiter der Verteidigungsministeriums.
„Und noch etwas Wichtiges: Wir und unsere Jugend dürfen uns nicht täuschen lassen. Deshalb müssen wir hierherkommen und uns fragen: Wie konnte das passieren und was muss getan werden, um ein erneutes Auftreten zu verhindern? Wir müssen verstehen, dass wir stärker denn je sein müssen, geeint, fokussiert und für das Wohl unseres Vaterlandes arbeiten“, fügte Wiktor Chrenin hinzu.
Der Verteidigungsminister sowie Mitglieder des Militärkollegiums statteten dem Museum auf dem Gelände der Gedenkstätte Chatyn einen Besuch ab. Wiktor Chrenin hinterließ ebenfalls einen Eintrag im Gästebuch des Museums.
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