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Hiroki Tokunaga: Japaner nutzen oft Dienstleistungen belarussischer Transplantologen

Gesellschaft 08.02.2019 | 15:28
Archivfoto
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MINSK, 8. Februar (BelTA) – Die Japaner halten das Niveau der Medizin in Belarus für hoch und konsultieren oft belarussische Spezialisten. Das sagte der interimistische Geschäftsträger Japans in Belarus, Hiroki Tokunaga, heute auf der Pressekonferenz, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Das hohe Niveau der belarussischen medizinischen Dienstleistungen ist in Japan gut bekannt. Unsere Bürger besuchen oft belarussische Ärzte. Das betrifft auch Transplantation“, sagte der Diplomat.

Hiroki Tokunaga unterstrich, leider seien viele belarussische Waren und Dienstleistungen für Japaner nicht bekannt. Ihm zufolge müssten Belarussen mehr Bemühungen unternehmen, um ihr Land sowie ihre Investitionsattraktivität zu werben.

Hiroki Tokunaga meint, es gebe ein großes Potenzial für die Entwicklung der wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit zwischen Belarus und Japan. Er wies auf die vorerst niedrige Kennziffer des gegenseitigen Warenumsatzes hin, der gesteigert werden muss. Laut dem Diplomaten müsse man bemerkenswerte Projekte umsetzen, um japanische Investoren heranzuziehen. Das könnte die Aufmerksamkeit anderer Investoren zu einer aktiveren Zusammenarbeit mit Belarus heranziehen, meint der Diplomat. „Das japanische Business ist nicht ausreichend mit dem belarussischen Markt vertraut“, unterstrich Hiroki Tokunaga.

Belarus und Japan verstärken allmählich den touristischen Austausch. Der japanische Diplomat führt die Zunahme des gegenseitigen Touristenstroms auf die Maßnahmen beider Seiten zur Liberalisierung des Visaregimes zurück. „Im Januar vergangenen Jahres wurde das Verfahren zum Erhalt japanischer Visa für Belarussen vereinfacht. Die Anzahl belarussischer Bürger, die Japan besuchten, stieg um das 1,5-fache. Belarus führte die visafreie Einreise für japanische Bürger ein, was auch zum Ausbau der bilateralen Kontakte beitragen wird“, sagte Hiroki Tokunaga.

Der interimistische Geschäftsträger Japans in Belarus führte Angaben des belarussischen Ministeriums für Sport und Tourismus an, gemäß denen nach der Vereinfachung von Visaverfahren die Anzahl der organisierten Touristen aus Japan von 496 Menschen im Jahr 2016 auf 623 Menschen im Jahr 2017 wuchs. „Ich zweifle nicht daran, dass sich die Anzahl japanischer Touristen vergrößern wird“, bemerkte der Diplomat.

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