MINSK, 9. April (BelTA) – In den letzten zwei Jahren haben heimische Pharmaunternehmen die Produktion von mehr als 120 neuen Arzneimitteln aufgenommen. Dies erklärte der stellvertretende Gesundheitsminister Alexander Starowojtow im Fernsehsender „Belarus 1“.
Auf die Frage, welchen Anteil belarussische Medikamente am heimischen Markt haben, antwortete Starowojtow: „Als Belarus unabhängig wurde, war eine der Prioritäten, die unser Staatschef festlegte, der Erhalt unserer eigenen Industrie. Das betraf auch die Pharmaindustrie.“ Er fügte hinzu: „Nationale Sicherheit beginnt mit der Sicherheit dessen, was wir essen und womit wir uns behandeln.“
„Heute stammen mehr als 50 % des Einzelhandelsumsatzes mit Arzneimitteln aus belarussischer Produktion. Unsere Unternehmen stellen heute mehr als 1.700 Arzneimittel eigenständig her. Auf dem Markt gibt es etwas mehr als 4.000 Arzneimittel. In den Krankenhäusern sind es heute mehr als 80 % einheimische Arzneimittel. Und wenn man bedenkt, dass der derzeitige Trend in der Republik Belarus die Erhaltung der Gesundheit ist, kann ich guten Gewissens und mit voller Überzeugung sagen, dass sich unsere Präparate in nichts von ausländischen Analogprodukten unterscheiden“, so der Vizegesundheitsminister.
Starowojtow wies außerdem darauf hin, dass belarussische Pharmaunternehmen in zwei Jahren die Produktion von 122 neuen Arzneimitteln aufgenommen haben. „Die Pharmaindustrie in Belarus entwickelt sich derzeit sehr stark. Wir haben acht staatliche Betriebe, davon sechs, die sich speziell mit der Herstellung von Arzneimitteln befassen. Insgesamt besitzen in der Republik Belarus 52 Unternehmen eine Lizenz zur Herstellung von Arzneimitteln. Und ihre Zahl nimmt jedes Jahr zu. Allein derzeit haben wir mehr als 15 Investitionsprojekte, die die Pharmaindustrie aktiv vorantreiben“, sagte Alexander Starowojtow.
