LOGOISK, 22. März (BelTA) - Belarus unternimmt alles, um eine Geschichtsrevision zu verhindern. Dies erklärte der erste stellvertretende Informationsminister Andrej Kunzewitsch bei den Gedenkveranstaltungen zum 83. Jahrestag der Chatyn-Tragödie.
„Der Gedenktag für die Opfer der Chatyn-Tragödie sowie ähnlicher Tragödien in Hunderten anderer Dörfer, die diesen Krieg nicht überstanden haben, ist ein besonderer Tag im historischen Kalender des belarussischen Volkes, das trotz aller Härten und Entbehrungen durchgehalten und gesiegt hat. Dieser Tag birgt wertvolle Lehren für die heutigen Generationen. Es ist kein Zufall, dass so viele Menschen hier heute es als ihre Pflicht ansehen, das Andenken an die Opfer der großen Tragödie des letzten Jahrhunderts zu ehren“, sagte Andrej Kunzewitsch.
Er wies darauf hin, dass es heute in einigen Ländern Versuche gebe, die Ergebnisse dieses Krieges zu revidieren und die Erinnerung daran auszulöschen. „Wenn wir die Bemühungen unserer Staatsführung, der belarussischen Medienvertreter und der zivilgesellschaftlichen Organisationen betrachten, sehen wir, dass diese Erinnerung in Belarus wachgehalten und geehrt wird. Wir tun in unserem Land alles, um eine Geschichtsrevision zu verhindern“, betonte der erste Vizeminister.
