Foto: BGU
MINSK, 23. Januar (BelTA) – Eine Delegation von Geschäftsleuten aus der Vereinigten Republik Tansania hat die Belarussische Staatliche Universität (BGU) besucht. Das teilte der Pressedienst der belarussischen Hochschule mit.
Zur Delegation gehörten der Vorsitzende der Kiluwa Group Ltd. Mohamed Kiluwa, der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Vereinigten Republik Tansania in Russland und Belarus Fredrick Ibrahim Kibuta sowie Vertreter der Wirtschaft und der Medien.
„Die Zusammenarbeit im Bildungsbereich zwischen unseren Ländern erfolgt im Rahmen eines 2025 unterzeichneten Memorandum of Understanding. Tansanische Staatsbürger studieren in Belarus eine Reihe von medizinischen Fachrichtungen. Unser Treffen wird eine produktive Fortsetzung der bestehenden Zusammenarbeit sein und neue Perspektiven in den Bereichen Wirtschaftspädagogik, gemeinsame Ausbildung von Studenten, Produktion und wissenschaftliche Arbeit eröffnen“, sagte der erste stellvertretende Bildungsminister von Belarus, Alexander Bachanowitsch.
Der Rektor der Belarussischen Staatlichen Universität Andrej Korol betonte das große Interesse der Universität an der Entwicklung einer Partnerschaft mit Afrika. Als Bestätigung nannte er die produktive Erfahrung mit der Einführung des neuen Studiengangs „Afrikanistik“ an der Fakultät für Internationale Beziehungen im Jahr 2025, der bei den Bewerbern der letzten Zulassungskampagne zu den gefragtesten Studiengängen gehörte. „Derzeit studieren mehr als 80 Studenten aus diesem Kontinent an der BGU – sie kommen aus mehr als 15 Ländern, darunter Tschad, Nigeria, Ägypten und Simbabwe. Die Universität ist bereit, neuen Studenten aus Tansania alle notwendigen Voraussetzungen für ein komfortables und erfolgreiches Studium und Leben in Belarus zu bieten”, fügte er hinzu.
Fredrick Ibrahim Kibuta betonte das Interesse einer Reihe tansanischer Universitäten an einer Zusammenarbeit mit der BGU im Bereich der künstlichen Intelligenz und der Informationstechnologien. Als mögliche Formen der Zusammenarbeit wurden der akademische Austausch von Lehrkräften und der Export wissenschaftsintensiver Produkte der BGU genannt.
