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Internationale Öko-Expedition misst Strahlung um das Atomkraftwerk in Ostrowez

Gesellschaft 15.08.2019 | 14:30

MINSK, 15. August (BelTA) – Eine internationale Öko-Expedition hat am 15. August ihre Arbeit in Ostrowez begonnen. Ihre Aufgabe ist es, die Strahlung rund um das belarussische Kernkraftwerk zu messen, wie das Energieministerium gegenüber BelTA mitteilte.

Mit der Expedition reisen nach Ostrowez Vertreter der internationalen Organisation „Grünes Kreuz“, der Agentur für Umweltsicherheit „Alpha-X91“, der Wissenschafts- und Bildungsorganisation „Energie und Ökologie“ und anderer Ressortbehörden.

Die Öko-Expedition findet auf Initiative des Belarussischen Kernkraftwerks statt. In Russland wurden ähnliche Expeditionen unter der Schirmherrschaft der AO „Konzern Rosenergoatom“ und des Verbandes für AKW-Territorien durchgeführt. Die beiden Organisationen befassen sich mit den Fragen der wirtschaftlichen und infrastrukturellen Entwicklung von Territorien rund um die Atomkraftwerke und mit der Umweltsicherheit. Auf ihre Erfahrungen stützt auch die gegenwärtige Öko-Expedition in Ostrowez.

„Im Zuge der Expedition soll eine unabhängige Experteneinschätzung der Umweltbedingungen im AKW-Baugebiet gegeben werden. Nach einer gamma-spektrometrischer Luftaufnahme des Baugebiets, nach Entnahme von Luft-, Wasser-, Bodenproben, nach der Analyse von Bodenablagerungen und des Pflanzenbestandes wird die Aktivität von Radionukliden in den entnommenen Mustern gemessen und analysiert“, hieß es aus dem Energieministerium.

Die Expedition wird bis zum 20. August vor Ort sein. „Die gewonnenen Informationen über die Umwelt-, Strahlungs- und Nuklearsicherheit im AKW-Baugebiet werden genauso wie die Schlussfolgerungen und Vorschläge der Umweltexperten der breiten Öffentlichkeit bekannt gegeben. Die Ergebnisse der Expedition soll in den Bericht über die Post-Projekt-Analyse aufgenommen werden, die im Moment in Übereinstimmung mit der Espoo-Konvention vorbereitet wird. Dieser Analysebericht wird ebenfalls der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und an benachbarte Staaten weiter geleitet“, hieß es.

Das Belarussische AKW ist ein Projekt zum Bau des Atomkraftwerkes vom Typ WWER-1200, das in der Nähe von Ostrowez (Gebiet Grodno) gemäß dem russischen Projekt umgesetzt wird. Der erste Energieblock soll 2019 ans Netz gehen. Der zweite Block soll 2020 betriebsbereit sein.

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