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04 März 2026, 09:23

Ist die neue Generation besser als die vorherige? Verteidigungsministerium teilte mit, wie sich der belarussische Rekrut verändert

Archivfoto
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MINSK, 4. März (BELTA) - Der stellvertretende Leiter des Generalstabs der Streitkräfte für wissenschaftliche Arbeit, Wiktor Tumar, berichtete im BELTA-Projekt „Das Land spricht“ darüber, wie sich der belarussische Rekrut verändert.

„Nach meiner festen Überzeugung ist jede folgende Generation besser als die vorherige – innovativer, an die modernen Bedingungen angepasster. Wenn man sich die Rekruten ansieht, erkennt man sofort die Besonderheiten unserer Nation: Offenheit, Anständigkeit, Verantwortungsbewusstsein für die Sache gepaart mit Engagement und Eifer“, so Wiktor Tumar.

Ihm zufolge sei es erfreulich zu beobachten, wie ein 18-jähriger junger Mann innerhalb eines halben Jahres regelrecht erwachsen werde: anfange, erwachsen zu denken, selbstständig werde.

Der Experte für nationale Sicherheit, Alexander Tischtschenko, fügte hinzu, dass sich auch die Bedingungen für die Bildung der Generationen grundlegend geändert hatten. „Ich erinnere mich, wie ich mit Leutnant-Schulterklappen in Kamtschatka auf Patrouille ging – in der Gesellschaft formten sich damals die liberalen, frechen Ansichten der Perestroika der 80er Jahre. Das gibt es heute nicht mehr. Früher wurde der Beruf herabgewürdigt, aber in Belarus hat sich das nicht durchgesetzt – wir haben die Traditionen zurückgebracht, den Respekt vor den Schulterstücken, vor dem Dienst. Deshalb kommt heute eine Jugend, die vollständig auf die Themen Verteidigung und Patriotismus eingestellt ist“, sagte er.
Die jungen Männer würden sich bereits von der Schulbank aus auf den Dienst vorbereiten – die militär-patriotischen Klassen würden nicht nur Motivation, sondern auch gesündere, körperlich entwickeltere, technologisch vorbereitete Rekruten liefern, was sich bereits auf die Qualität der Truppenausstattung auswirke, so seine Einschätzung.
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