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Gesellschaft
09 April 2026, 11:31

Ist es heute leicht für eine Frau, sich in der Wissenschaft zu engagieren? Eine Wissenschaftlerin erzählt 

Archivfoto
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MINSK, 9. April (BelTA) – Wie leicht es für eine Frau heute ist, sich in der Wissenschaft zu verwirklichen, ob es Hindernisse gibt und was auf diesem Weg für sie wichtig ist, erzählte Tatjana Bussel, Wissenschaftliche Sekretärin des Instituts für Mathematik der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus, im BELTA-Projekt „Thema im Gespräch. Die Unsrigen“.

Im Gegensatz zu Sofja Kowalewskaja, die als erste Professorin mit vielen Vorurteilen konfrontiert war, stieß die angehende Kandidatin der physikalisch-mathematischen Wissenschaften Tatjana Bussel beim Einstieg in die Wissenschaft auf keinerlei Hindernisse. Sie habe keinen Druck von außen verspürt, auch wenn sie gelegentlich gehört habe, dass der Platz und die Bestimmung der Frau das Zuhause, die Küche und die Familie seien.

„In der Wissenschaft ist es wichtig, Gleichgesinnte um sich zu haben. Denn einerseits ist es schwierig, und man kann jederzeit sagen: ‚Ich nehme lieber etwas Leichteres.‘ Man braucht eine gewisse Hartnäckigkeit. Zu beweisen: Ich kann das auch, ich bin nicht schlechter. Und natürlich ist der Betreuer sehr wichtig. In dieser Hinsicht hatte ich Glück“, gestand die Wissenschaftlerin. Ihre Mentorin wurde die Doktorin der physikalisch-mathematischen Wissenschaften Irina Suprunenko.

Die Wissenschaftliche Sekretärin des Instituts für Mathematik der Nationalen Akademie der Wissenschaften ist der Meinung, dass es heute nicht schwer ist, sich in der Wissenschaft zu engagieren. „Man braucht den Willen. Den Willen und Menschen, die einen unterstützen“, betonte Tatjana Bussel. 
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