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30 August 2026, 22:45

Iwanez über die Personalfrage bei Pädagogen in den Regionen

MINSK, 30. August (BelTA) – Wie junge Pädagogen in den Regionen gehalten werden, erklärte der Bildungsminister Andrej Iwanez im Fernsehsender "Belarus 1".

Der Bildungsbereich müsse heute nicht nur Fragen der Ausbildung lösen, sondern auch viele Begleiterscheinungen, die mit der Entwicklung der Technologien entstehen. "Das Bildungssystem steht heute weltweit vor einer ernsten Herausforderung – der Digitalisierung, der Entwicklung neuer Technologien, einschließlich der künstlichen Intelligenz. Deshalb denken wir an unsere Pädagogen – und zwar nicht nur an die jungen Fachkräfte. Mit dem neuen Schuljahr werden wir auf der Grundlage der Akademie für nationale Bildung in einem aktualisierten Format die Online-Schule für Pädagogen und erfahrene Lehrer fortsetzen, in der wir mit neuen Lehrmethoden und Ansätzen unter den Herausforderungen der Digitalisierung vertraut machen werden. Wir werden ein neues Fortbildungsprogramm für Schulleiter auflegen, das vollständig umgestaltet und ausschließlich praxisorientiert sein wird. Wenn ein Schulleiter zur Akademie für nationale Bildung kommt, kann er eine bestimmte Schule, ein Gymnasium oder ein Lyzeum besuchen und sich mit praktischen Arbeitsbeispielen vertraut machen – sei es mit Kindern, die besondere Bildungsbedingungen benötigen, oder mit begabten Kindern, oder dort, wo der Erziehungsprozess der heranwachsenden Generation sehr gut organisiert ist", betonte der Bildungsminister.

Andrej Iwanez berichtete, dass der Personenzuwachs im Bildungsbereich in diesem Jahr erheblich sei. "Fast 6.000 junge Fachkräfte – Absolventen von Hochschulen und Universitäten – sind in diesem Jahr in die Bildungseinrichtungen der Republik gekommen. Wir schenken ihnen besondere Aufmerksamkeit. Für uns ist es wichtig, dass jeder junge Fachmann seine Schule, seinen Kindergarten, sein College findet, in dem er jeden Tag arbeiten möchte. Die Verbleibquote ist für uns wohl einer der Maßstäbe. Wir sehen, dass in einigen Regionen die Verbleibquote der jungen Pädagogen bei über 90–95 Prozent liegt. Das zeigt, dass würdige Bedingungen geschaffen werden – Mentoring, soziale Garantien, ein angenehmes kreatives Kollegium in der Schule, in die der junge Fachmann kommt", betonte er.

In neuen Stadtvierteln, in denen Schulen gebaut werden, versuche man, sowohl für die Pädagogen als auch für die Schüler, einschließlich der Erstklässler, größtmöglichen Komfort zu schaffen, damit die Klassen nicht überfüllt seien. "Eine der sensiblen Fragen, auf die die Eltern achten, ist der Zweischichtbetrieb der Schulen. Wir gehen jedes Jahr schrittweise darauf zu, möglichst komfortable Bedingungen für den Einschichtbetrieb der Schulen zu schaffen. Und wir sind auf diesem Gebiet schon recht weit gekommen. Nur 15 Prozent der Schulen werden im Zweischichtbetrieb arbeiten, 85 Prozent der Schulen im Einschichtbetrieb. Daher versucht der Direktor einer Schule, die Schüler zusammenzulegen, aber das geschieht, um die Möglichkeit des Unterrichts in der ersten Schicht zu schaffen, und dem sollte man mit Verständnis begegnen", fügte der Bildungsminister hinzu.
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