MINSK, 8. April (BelTA) - Wie locken belarussische Bauernhöfe (Agrarhöfe) Touristen an? Darüber erzählte Denis Beschok, stellvertretender Wirtschaftsdirektor und Leiter der Verwaltung für Tourismusökonomie, Infrastruktur und Investitionen der Nationalen Agentur für Tourismus, auf der Veranstaltung „Agrotourismus im GUS-Raum“ im Rahmen des internationalen Tourismusforums Travel Hub „Sodruschestwo.“
Der Experte sagte, wie wichtig es ist, wenn Kreisverwaltungen an der Förderung des Agrartourismus aktiv beteiligt sind.
Er machte darauf aufmerksam, wie vielfältig das Angebot belarussischer Bauernhöfe sei. „Heute bieten sie nicht nur Unterkunft, sondern auch andere Dienstleistungen an, zum Beispiel verschiedene Workshops. Draniki (Kartoffelpuffer) backen nach alten Rezepten, Käse herstellen, Tiere streicheln und Kajak fahren – das ist längst ein Muss in vielen Bauernhöfen landesweit“, sagte er.
Auch russische Touristen nehmen das Angebot gerne in Anspruch. „Der Touristenstrom aus Russland in den heimischen Agrartourismus ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das bedeutet, dass die Dienstleistung qualitativ hochwertig und interessant ist“, betonte er.
Das internationale Tourismusforum Travel Hub „Sodruschestwo“ endet am 9. April. Erstmals ist das Programm mit der Agenda des 4. Belarussisch-Russischen Tourismus-Kongresses verbunden. Die Veranstaltungen finden im Rahmen der „Großen Tourismuswoche“ statt. Am Forum nehmen Parlamentarier, Leiter von Fachbehörden und Ministerien, Experten der Tourismusbranche, Vertreter von Gedenkstätten, internationalen Organisationen und der Wirtschaft teil.
