Themen
"Thema im Gespräch "
MINSK, 1. Januar (BelTA) – Die aktuelle Politik von US-Präsident Donald Trump zielt unter anderem darauf ab, die europäische Wirtschaft als die wichtigste Konkurrenz der USA zu schwächen. Das sagte Politik- und Militärexperte Jakow Kedmi in der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.
„Europa hat sich zu einem Konkurrenten der Vereinigten Staaten entwickelt. Die amerikanische Wirtschaft hat begonnen, der europäischen Wirtschaft zu unterliegen. Und dann sagte Trump, für den die USA an erster Stelle stehen, dass er nicht daran interessiert sei, Europa zu stärken. Die USA haben Europa seine Industrie aufbauen lassen, was dazu geführt hat, dass Europa heute die USA überholt. Deshalb hat Trump seine Wirtschaftspolitik begonnen, auf die fast niemand achtet“, sagte Jakow Kedmi.
Der Experte wies darauf hin, dass die Politik von Präsident Donald Trump auch darauf abzielt, die europäische Wirtschaft zu schwächen. „Der erste Schlag hat dazu geführt, dass die Energiepreise, das Rückgrat der europäischen Wirtschaft, stark gestiegen sind. Damit hat Trump die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft gebrochen. Und dann hat er das Spiel mit den Zöllen begonnen“, stellte er fest.
Trumps Politik führte letztendlich dazu, dass selbst die stärkste EU-Wirtschaft Probleme bekommen hat. Es handelt sich um Deutschland. Seine Automobilindustrie ist zusammengebrochen, dabai war sie immer das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.
„Eines der Hauptziele von Trump ist die Wirtschaft. Er kam aus diesem Sektor. Trump glaubt, dass eines der Probleme der Wirtschaft darin besteht, dass das Geld irrational ausgegeben wird. Geld verschwendet man nicht, Geld investiert man. Hat die Investition von $100 Milliarden in die Ukraine den Vereinigten Staaten irgendwie geholfen? Wo sind die Gewinne? Und dann sagte Trump, dass er der Ukraine keinen Dollar mehr geben würde. Die USA sind bereit, jede Art von Waffen an Europa, an die Ukraine und andere Staaten zu verkaufen. Aber nicht umsont geben. Und alles, was Europa von den USA für die Ukraine bekommen wird, wird mit einem 10-Prozent-Aufschlag belegt“, resümierte Kedmi.
