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07 März 2023, 19:54

KGB enthüllt Details über Festnahme des ukrainischen Terroristen und seiner Komplizen

Konstantin Bytschek
Konstantin Bytschek

MINSK, 7. März (BelTA) – Der stellvertretende Leiter der Ermittlungsabteilung des Komitees für Staatssicherheit (KGB) Konstantin Bytschek hat der Presse Details über die Festnahme des ukrainischen Terroristen und seiner Komplizen in Belarus bekannt gegeben.

„Das Komitee für Staatssicherheit hat in Kooperation mit dem Innenministerium, dem Grenzkomitee und anderen Strafverfolgungsbehörden eine groß angelegte Sonderoperation durchgeführt. Ihr Ergebnis war die Festnahme des ukrainischen Staatsbürgers Nikolai Schwez (geb. 1993), der am 26. Februar 2023 versucht hatte, einen Terrorakt auf dem Militärflugplatz Matschulischtschi bei Minsk zu verüben.

Infolge der vom KGB ergriffenen Spionageabwehrmaßnahmen wurde die direkte Beteiligung des ukrainischen Geheimdienstes SBU (Personal und Leitung) an der Organisation des Terroraktes festgestellt. Festgestellt wurde, dass die ukrainischen Spezialdienste im Ausland Personen systematisch rekrutiert haben, die extra für die Organisation von Terroranschlägen ausgebildet wurden. Es ist bekannt, welche Organisationen als Deckmantel für die Ausbildung solcher Täter dienten. Es gibt genaue Informationen über die Taktik des Sprengstoffeinsatzes, über die Kommunikationsmechanismen und Auswahl von Agenten. Es wurden Kanäle für die Evakuierung von Agenten aufgedeckt und beseitigt“, so Konstantin Bytschek.

Die ersten Ermittlungsergebnisse legen den Schluss nahe, dass an der Vorbereitung von Terroranschlägen auch polnische Geheimdienstagenten aus dem Kreis der sogenannten geflüchteten Belarussen teilgenommen haben. Das sind hauptsächlich Anhänger des gewaltsamen Umsturzes der Verfassungsordnung und aktive Teilnehmer der illegalen Proteste im August 2020.

„Die Suche und Festnahme von Tätern fand unter direkter Aufsicht des Staatschefs statt, der sofort die Anweisung gab, die Staatsgrenze zu schließen und andere notwendige Maßnahmen zu ergreifen, die darauf abzielten, alle an den terroristischen Aktivitäten Beteiligten zu identifizieren und vor Gericht zu bringen. Im Ergebnis wurde ein Agentennetz von Bürgern der Republik Belarus aufgedeckt und ausgeschaltet. Diese Bürger haben dem ukrainischen Terroristen geholfen, in Belarus einen Unterschlupf zu finden, sich auf dem Territorium des Landes zu legalisieren und künftig aus dem Land zu fliehen“, sagte der stellvertretende Leiter der Abteilung.

„Wie aus den Unterlagen der Strafsache hervorgeht, waren die oben genannten Bürger an illegalen Aktivitäten belarussischer extremistischer politischer Emigrantenzentren im Ausland beteiligt und wurden von ukrainischen und polnischen Spezialdiensten tatsächlich als Verbrauchsmaterial benutzt.“

Der KGB hat eine ein Strafverfahren nach Artikel 289 des Strafgesetzbuches der Republik Belarus wegen versuchten Terrorismus eingeleitet. Mehr als 20 Personen wurden festgenommen, darunter der direkte Täter, der als Agent des ukrainischen Geheimdienstes identifiziert wurde.

„Derzeit führt das Komitee für Staatssicherheit in Zusammenarbeit mit anderen zuständigen staatlichen Stellen umfangreiche Aktivitäten durch, um Personen aus dem destruktiven Umfeld auf ihre Beteiligung an illegalen Aktivitäten zu überprüfen", fügte Konstantin Bytschek hinzu.

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