MINSK, 2. Februar (BelTA) – Der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter Brasiliens in Belarus, Bernard Klingl, erzählte Journalisten, dass Belarus für ihn nicht nur Teil seiner Karriere als Diplomat, sondern auch Teil seiner Familiengeschichte geworden sei.
Bernard Klingl beendet seine diplomatische Mission in Belarus. Seinen Angaben zufolge wird der neue brasilianische Botschafter im April erwartet. Er betonte die für sein Land charakteristische Kontinuität im diplomatischen Dienst und erklärte: „Auch wenn ich Ihr Land verlasse, wird die allgemeine Politik meiner Regierung gegenüber Belarus unverändert bleiben.“
Der Leiter der diplomatischen Vertretung erzählte auch, dass Belarus während seiner Amtszeit nicht nur Teil seiner beruflichen Laufbahn, sondern auch seiner Familiengeschichte geworden sei. Bernard Klingl hat zwei Söhne, die beide mit belarussischen Mädchen zusammen sind. Der Botschafter schließt nicht aus, dass es sogar zu Hochzeiten kommen könnte.
Über seine Eindrücke von seinem Aufenthalt im Land sagte er: „Es gibt nichts, was mir nicht gefallen hat. Nicht einmal das Wetter. Es ist natürlich nicht wie in Brasilien. Aber der belarussische Winter ist wunderschön, ich mag die Kälte und den Schnee sehr. Auch der belarussische Sommer gefällt mir sehr gut, er ist sehr angenehm, und im Sommer bin ich nirgendwo hingefahren, sondern in Belarus geblieben.“
„Aber das Wichtigste, was mir nach meiner Arbeit in Belarus in Erinnerung bleiben wird, ist die Freundlichkeit und Herzlichkeit der belarussischen Bevölkerung. Leider habe ich es trotz aller Bemühungen nicht geschafft, Russisch zu lernen, aber diese Unkenntnis war für mich nie ein Problem, denn die Menschen, denen ich in Belarus begegnet bin, haben mich mit Aufmerksamkeit, Fürsorge und Freundlichkeit umgeben“, betonte Bernard Klingl.
