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Konferenz „Operation „Bagration“ findet in Minsk am 27.-28. Juni statt

Gesellschaft 12.06.2019 | 13:51

MINSK, 12. Juni (BelTA) – Die internationale wissenschaftliche Konferenz „Operation „Bagration“, die dem 75. Jahrestag der Befreiung von Belarus von den deutsch-faschistischen Besatzern gewidmet ist, findet am 27.-28. Juni in Minsk statt. Das sagte Leiter des Instituts für Geschichte der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus, Wjatscheslaw Danilowitsch, heute auf einer Pressekonferenz.

„Es handelt sich um ein umfassendes internationales Wissenschaftlerforum, das über 100 Experten aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Deutschland, Litauen, Russland versammeln wird. Die Veranstaltung ist nicht nur als eine wissenschaftliche Konferenz gedacht, sondern als ein patriotisches Projekt“, erzählte Danilowitsch. „Zur Eröffnung der Konferenz werden junge Akademiker und Veteranen anreisen. Dieses Forum ist eine Konzentration von Bemühungen öffentlicher, wissenschaftlicher Organisationen sowie der Bildungseinrichtungen zur Erhaltung des objektiven Gedenkens an die Befreiung von Belarus von der deutschen Wehrmacht vor 75 Jahren.“

Im Rahmen der Konferenz organisiert das Institut für Geschichte gemeinsam mit dem Nationalen Archiv der Republik Belarus mehrere Ausstellungen. „Wir zeigen Archivdokumente zur Befreiung des Landes und Exponate aus den Museumsbeständen. Die Ausstellungen werden frei zugänglich sein, sie werden in der Nationalen Akademie der Wissenschaften geöffnet sein“, sagte der Institutsleiter.

Am 27. Juni wird Leiter des deutschen Verlags ENOS Klaus-Dieter Zentgraf eine Sammlung der Zeitung „Krasnaja Armija“ (Rote Armee) an die Zentrale Wissenschaftliche Jakub-Kolas-Bibliothek der NAN Belarus übergeben. Der Belarussische Friedensfonds eröffnet am 28. Juni den Ausstellungsstand „Immer in der Reihe, für immer in der Erinnerung.“ Die gleichnamige Ausstellung wird in vielen Organisationen und Einrichtungen des Landes veranstaltet. Die Ausstellungsstände erzählen über die Menschen, die während des Krieges in diesen Organisationen gearbeitet haben.

„Unser Institut hat gemeinsam mit der Staatlichen akademischen Universität für Geisteswissenschaften bei RAN und dem Russischen Fonds „Historisches Erinnern“ einen Wettbewerb für wissenschaftliche Arbeiten unter dem Titel „Die verbrannten Dörfer: Chatyn und seine Schwestern“ ausgeschrieben. Daran werden junge Wissenschaftler aus Russland und Belarus teilnehmen, betreut von gestandenen Professoren. Der Wettbewerb wird bis Ende Juli dauern, die Forschungsergebnisse werden im Herbst während der nächsten Schule für junge Forscher bekannt gegeben. Die Schule widmet sich den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges und wird in den Räumen des Instituts für Geschichte bei der NAN von Belarus stattfinden“, betonte Wjatscheslaew Danilowitsch.

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