MINSK, 25. Januar (BelTA) - Alexej Truchanow, Sekretär der Abteilung Chemie und Geowissenschaften der Nationalen Akademie der Wissenschaften, erzählte in der Talkrunde „Das Land spricht“ bei BelTA, wie das Jahr 2025 für die belarussische Wissenschaft war.
„Das vergangene Jahr 2025 war wirklich wegweisend und bestimmte das Schicksal und die Entwicklung der Nationalen Akademie der Wissenschaften“, sagte Truchanow. „Der neue Vorsitzende des Präsidiums wurde ernannt, im November hat der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko ein Treffen mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft abgehalten. Das Staatsoberhaupt hat dabei kritische und wichtige Fragen zur Steigerung der Effektivität der nationalen Wissenschaft gestellt. Darüber hinaus wurde die Aufgabe gestellt, eine engere Zusammenarbeit von Wissenschaft und Realsektor zu gewährleisten“, erklärte er.
Die Nationale Akademie der Wissenschaften hat im Zuge getroffener Maßnahmen ihre Effizienz gesteigert. „Die Welt entwickelt sich dynamisch, und um wettbewerbsfähig zu bleiben, werden wissenschaftliche Forschungen durchgeführt und so schnell wie möglich im realen Wirtschaftssektor umgesetzt, um den wirtschaftlichen Effekt zu erzielen. Die Hauptthemen umfassen eine engere Kooperation mit dem realen Sektor, die Praxisorientierung selbst bei Grundlagenforschungen, die verständlich sein müssen, da Grundlagenwissenschaften die Basis für angewandte Wissenschaften bleiben. Auch die Entwicklung der Grundlagenforschung wird nicht vernachlässigt“, hob der Wissenschaftler hervor.
„Die wirtschaftlichen Effekte dieser Anpassung werden durch Importsubstitution erzielt, da es immer neue Cluster entstehen und viele zuvor zugängliche Technologien nicht mehr verfügbar sind“, fügte er hinzu. „Darüber hinaus wird auf Exportorientierung als Hauptquelle für Deviseneinnahmen im Land gesetzt. Diese Aufgaben sind derzeit besonders aktuell und werden in kurzer Frist umgesetzt, um die Effektivität zu steigern.“
