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Gesellschaft
04 Mai 2021, 11:27

Krieg in der belarussischen Literatur ist Thema der Ausstellung in der Nationalbibliothek

MINSK, 4. Mai (BelTA) – Am 5. Mai sollen in der Nationalbibliothek die Bildungsveranstaltung „Radki pamjazi“ („Erinnerungszeilen“) und die Eröffnung der Ausstellung „Großer Vaterländischer Krieg in der Literatur“ stattfinden. Wie ein Pressesprecher der Nationalbibliothek gegenüber BelTA mitteilte, reihen sich die beiden Veranstaltungen in die Feierlichkeiten zum Tag des Sieges ein.

„Die Besucher haben die Möglichkeit, sich mit Schriftstellern und Kulturschaffenden zu treffen. Hier erklingen Gedichte und Lieder über den Großen Vaterländischen Krieg. Die Gäste können die Buchausstellung besuchen und sich mit den Werken belarussischer Autoren über den Zweiten Weltkrieg vertraut machen“, so die Organisatoren.

Die Ausstellung, die von der Bibliothek in Kooperation mit dem Nationalarchiv von Belarus organisiert wurde, zeigt Publikationen und Archivmaterial aus der Kriegs- und Nachkriegszeit. Unter ihnen sind die Werke von Jakub Kolas, Kusma Tschorny, Michail Lynkow, Iwan Schamjakin, Iwan Melesh, Wassil Bykow. „Die ausgestellten Werke umfassen eine breite Genrevielfalt von Kurzgeschichten, Pamphleten, Romanen bis hin zu Novellen und journalistischen Artikeln“, hieß es.

„Viele belarussische Autoren erlebten gerade in den Kriegszeiten den Höhepunkt ihres literarischen Schaffens, darunter sind berühmte Dichter Kondrat Krapiva, Arkadi Kulesсhow, Petrus Browka, Maxim Tank, Pimen Pantschenko, Wassili Witka, Anatoli Weljugin, Nikolai Surnatschew, Anatoli Astrejko, Janka Bryl, Anton Belewitsch. Werke dieser Autoren sind auch auf der Ausstellung zu sehen. Eines der interessantesten Exponate ist die Gedichtsammlung von 1949, wo die obengenannten Dichter ihre Unterschriften gelassen haben“, erzählten die Organisatoren.

Das literarische und künstlerische Leben in den Partisanenzonen, die Massenpoesie der Partisanen und Untergrundkämpfer werden auch in Archivdokumenten der 1940er Jahre widergespiegelt.

„Prosa und das dichterische Erbe der Teilnehmer des Großen Vaterländischen Krieges sind immer noch eine lebendige Erinnerung an die Heldentat des Volkes. In den einzigartigen schöngeistigen Literaturwerken wird die unsterbliche Heldentat der Verteidiger des Vaterlandes dargestellt“, betonten die Organisatoren.

Die Ausstellung ist bis zum 31. Mai geöffnet.

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