Ruslan Tschernezki
MINSK, 14. Februar (BelTA) – Belarus schätzt die langjährige strategische Partnerschaft mit China sehr. Diese Meinung äußerte der belarussische Kulturminister Ruslan Tschernezki am 13. Februar bei einer Rede während des Konzerts im Rahmen der Veranstaltung „Fröhliches Frühlingsfest 2026” im Landesweiten Kulturpalast der Gewerkschaften.
Der Kulturminister betonte, dass die heutige Veranstaltung ein anschaulicher Beweis für die Stabilität der kulturellen Brücken zwischen Belarus und China ist. Er hob hervor, dass die Republik Belarus die langjährige strategische Partnerschaft mit der Volksrepublik China, die auf den Grundsätzen des gegenseitigen Respekts, der Gleichberechtigung und der Berücksichtigung gegenseitiger Interessen beruht, sehr schätzt.

„Es ist erwähnenswert, dass unsere für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit in erster Linie auf dem Vertrauen und der Freundschaft zwischen den Staatschefs unserer Länder – dem Präsidenten der Republik Belarus Alexander Lukaschenko und dem Vorsitzenden der Volksrepublik China Xi Jinping – basiert. Unsere Länder haben eine solide Architektur der Zusammenarbeit aufgebaut, die eine fruchtbare Zusammenarbeit in allen Schlüsselbereichen umfasst“, sagte der Kultirminister.
Ruslan Tschernezki wies auf die sich dynamisch entwickelnden Beziehungen im Kulturbereich hin. „Heute haben unsere Staaten eine solide und vielschichtige Grundlage für eine umfassende kulturelle Zusammenarbeit geschaffen. Wir verfügen über alle notwendigen Voraussetzungen – von einem in zwischenstaatlichen und interministeriellen Abkommen verankerten Rechtsrahmen bis hin zu einem gut ausgebauten Netzwerk informeller Kontakte, freundschaftlicher und persönlicher Beziehungen. All dies schafft einzigartige Voraussetzungen für eine weitere Vertiefung des kulturellen Dialogs und die Stärkung des gegenseitigen Verständnisses zwischen unseren Völkern“, so der Kulturminister.
„Unsere kreativen Kollektive touren aktiv und regelmäßig durch China. So gab beispielsweise allein im vergangenen Jahr das Große Opern- und Balletttheater mit großem Erfolg Konzerte in 12 chinesischen Städten, und das Republiktheater für belarussische Dramatik führte sieben Vorstellungen in Shanghai auf“, fügte er hinzu.
Ruslan Tschernezki berichtete auch, dass in Museen in Belarus und China bedeutende Ausstellungen stattfinden, die die starken kulturellen Verbindungen zwischen unseren Völkern unterstreichen. So wurde beispielsweise in Shanghai die Ausstellung über belarussische Schriftsteller an der Front gezeigt, und in Minsk wurde im Nationalen Historischen Museum die einzigartige Ausstellung „Der Faden des Schicksals. Belarus – China” gezeigt, in der erstmals Postkarten und Fotos mit Ansichten aus Nordchina aus Privatsammlungen sowie Geschenke chinesischer Delegationen, eine Sammlung numismatischer und bonistischer Objekte aus den Beständen des Nationalen Historischen Museums der Republik Belarus präsentiert wurden.
Nach Ansicht des Ministers für Kultur verdient die Entwicklung des kinematographischen Dialogs zwischen Belarus und der Volksrepublik China besondere Aufmerksamkeit.
„Chinesische Meister der Filmkunst haben seit langem einen festen Platz im Programm des Minsker Internationalen Filmfestivals „Listapad“. Ein besonderer Meilenstein war der zweite Tag des chinesischen Kinos, der im Rahmen des Festivals stattfand. Dieses Ereignis wird zweifellos zu einer guten Tradition werden, die das Festivalprogramm mit echten Meisterwerken der chinesischen Kinokunst bereichert und die kulturellen Brücken zwischen unseren Ländern stärkt. Im Gegenzug gewinnt das belarussische Kino in China zunehmend an Anerkennung. Ein eindrucksvoller Beweis dafür ist der Erfolg des Films „Das schwarze Schloss“ des Nationalen Filmstudios „Belarusfilm“, der beim Filmfestival der Shanghai Cooperation Organization in Chongqing mit dem prestigeträchtigen Preis für die beste Arbeit eines Produktionsdesigners ausgezeichnet wurde“, stellte der Leiter der Behörde fest.
Darüber hinaus wies er darauf hin, dass fast tausend chinesische Studenten an belarussischen Kulturinstitutionen studieren.
„Es werden verschiedene Bildungsprogramme mit chinesischen Partnern durchgeführt und Sommerschulen organisiert, um die belarussische Kultur kennenzulernen. Jeder Student, jedes gemeinsame Projekt, jede kulturelle Begegnung legen den Grundstein für eine langjährige Partnerschaft, die auf gegenseitigem Respekt und aufrichtigem Interesse an den geistigen Werten des anderen basiert“, resümierte der belarussische Kulturminister.
