Tatjana Nikolajewna Karpetschenko, legendäre Pädagogin aus Alexandrija und Klassenlehrerin des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko, feiert am 12. Januar ihren 102. Geburtstag.
...Frostig und sonnig ist das Wetter heute, an einem derart würdigen Tag. Ihre Haustür steht offen – seit zwei Tagen bekommt Tatjana Nikolajewna andauernd Besuch. Offizielle Personen und einfache Menschen kommen hierher, um der ehemaligen Lehrerin des Präsidenten alles Gute zum Geburtstag zu wünschen. Auch das Telefon klingelt pausenlos – es gibt viel zu viele, die Tatjana Nikolajewna etwas Gutes zu sagen haben.

Wir fragen das Geburtstagskind, was ihr Geheimnis ist: „Das hat mit vielen Sachen zu tun. Ich sage es an meinem Beispiel. Es ist wichtig, gesund zu leben und sich über Kleinigkeiten nicht aufzuregen. Man soll das eigene Leben ruhig leben. Man soll mit Verwandten in Frieden und Harmonie zu sein, und sie werden dir immer zu Hilfe kommen.“
„Ich lebe ein glückliches Leben“, erzählt das Geburtstagskind. „Natürlich war der Große Vaterländische Krieg in meiner Jugend eine große Herausforderung. Und die zweite große Prüfung in meinem Leben war der Tod meines Mannes. Ich war allein geblieben. Aber die Zeit heilt alles ... Jetzt lebt mein Sohn mit mir zusammen, er hilft mir sehr. Ein Sozialarbeiter kommt regelmäßig. Ich führe ein glückliches Leben in meinem Alter. Das wünsche ich allen Menschen.“
Tatjana Nikolajewna war Mathe-Lehrerin und sagt, dass in ihrer Familie Mathematik eine große Rolle spielte. „Ich habe 4 Kinder, alle noch am Leben, 5 Enkelkinder und 8 Urenkel. Mein ältester Sohn wird im Februar 76 Jahre alt. Zwei Enkelkinder arbeiten in Mogiljow. Die älteste Enkelin geht dieses Jahr mit 53 in den Ruhestand, sie lebt in Workuta. Die Tochter ist in Moskau, ihre Söhne arbeiten als Programmierer. Die älteste Urenkelin hat bereits ein Diplom gemacht und arbeitet das zweite Jahr als Programmiererin in Workuta. Die Geographie meiner Kinder, Enkel und Urenkel ist groß: Mogiljow, Moskau, Workuta und auch Spanien“, fügt sie hinzu.


Wir fragen das Geburtstagskind, was ihr Geheimnis ist: „Das hat mit vielen Sachen zu tun. Ich sage es an meinem Beispiel. Es ist wichtig, gesund zu leben und sich über Kleinigkeiten nicht aufzuregen. Man soll das eigene Leben ruhig leben. Man soll mit Verwandten in Frieden und Harmonie zu sein, und sie werden dir immer zu Hilfe kommen.“
„Ich lebe ein glückliches Leben“, erzählt das Geburtstagskind. „Natürlich war der Große Vaterländische Krieg in meiner Jugend eine große Herausforderung. Und die zweite große Prüfung in meinem Leben war der Tod meines Mannes. Ich war allein geblieben. Aber die Zeit heilt alles ... Jetzt lebt mein Sohn mit mir zusammen, er hilft mir sehr. Ein Sozialarbeiter kommt regelmäßig. Ich führe ein glückliches Leben in meinem Alter. Das wünsche ich allen Menschen.“
Tatjana Nikolajewna war Mathe-Lehrerin und sagt, dass in ihrer Familie Mathematik eine große Rolle spielte. „Ich habe 4 Kinder, alle noch am Leben, 5 Enkelkinder und 8 Urenkel. Mein ältester Sohn wird im Februar 76 Jahre alt. Zwei Enkelkinder arbeiten in Mogiljow. Die älteste Enkelin geht dieses Jahr mit 53 in den Ruhestand, sie lebt in Workuta. Die Tochter ist in Moskau, ihre Söhne arbeiten als Programmierer. Die älteste Urenkelin hat bereits ein Diplom gemacht und arbeitet das zweite Jahr als Programmiererin in Workuta. Die Geographie meiner Kinder, Enkel und Urenkel ist groß: Mogiljow, Moskau, Workuta und auch Spanien“, fügt sie hinzu.

Tatjana Nikolajewna ist Protagonistin des publizistischen Autorenprojekts „Frauenschicksale - das Schicksal eines einheitlichen Belarus“ von Alina Grischkewitsch. Der Abschnitt über die Lehrerin heißt „Steile Kurven des weiblichen Schicksals. Sie kam in einem Taiga-Dorf zur Welt, blieb zufällig in Belarus, war Lehrerin des Präsidenten.“
„Tatjana Nikolajewna Karpetschenko ist eine Bewohnerin des Dorfes Alexandrija und eine echte Lehrerin. Und das nicht nur, weil sie vier Jahre lang Klassenleiterin des Präsidenten der Republik Belarus, Alexander Lukaschenko, war, als dieser in Alexandrija zur Schule ging. Das erstaunliche Schicksal dieser einfachen Frau ist voller Ereignisse und Fakten, die einem spannenden Filmdrehbuch gleichen. Tatjana Nikolajewna wurde in einem Taiga-Dorf im Gebiet Wologda geboren (und ihre Mutter kommt aus dem Kreis Schklow). Im Alter von 18 Jahren, während des Großen Vaterländischen Krieges, begann sie im Gebiet Archangelsk zu unterrichten und widmete dann ihr ganzes Leben dem Unterrichten ihres Lieblingsfachs – Mathematik. Ihr Weg als Lehrerin in die Heimat ihrer Mutter, nach Alexandrija, war verschlungen und unvorhersehbar, und sie erinnert sich bis ins kleinste Detail daran. Im Projekt „Frauenschicksale - das Schicksal eines einheitlichen Belarus” von BelTA erzählt Tatjana Nikolajewna von den unvorhersehbaren Wendungen des Schicksals, von unerwarteten Begegnungen, vom Studium ihres berühmten Schülers, von erstaunlichen und unvergesslichen Begegnungen mit seiner Mutter, einer einfachen Frau vom Land, die ihrem Sohn Lebenswerte und Wahrheiten vermittelt hat“, erzählt der Autor des Projekts.
„In ihr Schicksal sind wie Bänder in eine schöne Frauenfrisur zahlreiche Ereignisse und Meilensteine der Geschichte des Landes eingewoben, in dem es so viele Schwierigkeiten und Errungenschaften, Mut und Patriotismus gab. Das Leben eines Lehrers ist voller Schöpfung und Liebe, ohne die es nicht geht. Denn es ist wichtig, jungen Menschen nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern dafür zu sorgen, dass die Liebe zu ihrer Heimat und der Wunsch, im Namen ihres Vaterlandes etwas zu schaffen, tief in ihre Herzen eindringen. Eine schwierige Aufgabe, die nur Menschen bewältigen können, die sich für ihre Arbeit und ihr Vaterland begeistern. Aus der Höhe ihres hundertjährigen Alters spricht Tatjana Nikolajewna über einfache Lebensweisheiten, die ihr von ihren Großvätern und Urgroßvätern vermittelt wurden und die sie nun wiederum an ihre Enkel und Urenkel weitergibt. Die Grundlage dieser unerschütterlichen Kontinuität der Generationen ist die Liebe zum Heimatland, zu den darauf gewachsenen goldenen Ähren, zum Quellwasser im Brunnen der Großväter, zum köstlichen und unvergesslichen Geschmack von frischer Milch, die von den schwieligen Händen der Mutter gemolken wurde, zur blauen, wie der friedliche belarussische Himmel, Kornblume, sowie die Erinnerung an die Vorfahren und all jene, die die elterliche Hütte vor dem grausamen Feind verteidigt haben, die in einem ungleichen Kampf gefallen sind und deren Namen wir auf Obelisken verehren, indem wir unsere Kinder, Enkel und Urenkel an der Hand nehmen. Und in dieser unfehlbaren Lebenswahrheit ist nur Platz für Frieden und Gutes", erzählt Alina Grischkewitsch im Projekt "Frauenschicksale - das Schicksal eines einheitlichen Belarus".
