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Letzter lebender Verteidiger der Brester Festung Pjotr Kotelnikow feiert sein 90. Jubiläum

Gesellschaft 16.05.2019 | 13:41
Pjotr Kotelnikow. Archivfoto
Pjotr Kotelnikow. Archivfoto

MINSK, 16. Mai (BelTA) - Letzter lebender Verteidiger der Brester Festung Pjotr Kotelnikow feierte sein 90. Jubiläum. Der Berater der belarussischen Botschaft in Russland, Wadim Senjuta, gratulierte dem Veteranen zum Geburtstag. Das gab der Pressedienst der diplomatischen Vertretung bekannt.

Der Diplomat wünschte dem Veteranen Gesundheit, Glück, Wohlstand und schenkte ihm Blumen, überreichte Geschenke. „Für mich ist es eine große Ehre, ihnen – dem Verteidiger der Brester Festung – im Namen unserer Botschaft zum Jubiläum zu gratulieren. Ich freue mich insbesondere im Vorfeld des 75. Jahrestages der Befreiung von Belarus von deutsch-faschistischen Eroberern darüber, sagte Wadim Senjuta. - Der belarussische Boden wurde hart und heimtückisch angegriffen. Sie schickten sich nicht darin“.

1941 war Pjotr Kotelnikow, Mitglied des Musiktrupps des 44. Schützenregiments, 12 Jahre. An die Front kam Pjotr Kotelnikow nicht, er arbeitete in der Panzerfabrik im Ural. Er diente sein ganzes Leben in der Armee vom einfachen Soldaten bis zum Obersten. Er nahm an Kriegshandlungen, als er seine internationale Pflicht erfüllte. Er diente in der Westgruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Für die Verteidigung der Brester Festung erhielt er den Orden des Vaterländischen Krieges der 2. Klasse, für die Erfüllung der internationalen Pflicht wurde er mit dem Orden des Roten Sterns ausgezeichnet.

Seit 2006 wohnt der Veteran in Moskau. Trotz seines Alters und Gesundheitszustands begrüßte er jede Morgendämmerung in der Nachkriegszeit in der Brester Festung. Er hofft, dass er diese Tradition auch in diesem Jahr wahrt. „Mein Hauptziel ist zurzeit, bis zum 75. Jahrestag des Sieges zu leben, möglichst lange Erinnerungen zu teilen, Wahrheit über den Krieg zu erzählen. Leider vergisst man mancherorts zurzeit, wer die Welt vor brauner Pest rettete. Wir, unsere Nachkommen vergessen es aber nicht. Das werden auch unsere Kinder nicht vergessen! Belarussen, Russen, Ukrainer, alle Völker der Sowjetunion stellten die unschlagbare Kraft dar, die Faschismus niedergezwungen hat!“, sagte Pjotr Kotelnikow.

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