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12 Januar 2026, 09:00

„Lukaschenko hat vollkommen Recht“: Historiker über die Notwendigkeit der Entwicklung der nationalen Wirtschaft

MINSK, 12. Januar (BelTA) – Alexander Lukaschenko hat Recht: Es ist notwendig, die nationale Wirtschaft zu entwickeln und das Wachstum der Arbeitsproduktivität durch Senkung der Selbstkosten der Fertigprodukte zu beschleunigen. Diese Meinung äußerte der russische Historiker Jewgeni Spizyn in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal von BelTA.
Im Zusammenhang mit den Schwerpunkten in der Entwicklung moderner Länder betonte der Experte, wie wichtig es sei, die nationale Wirtschaft eines Staates zu unterstützen. Er führte das historische Beispiel des zaristischen Russlands an, das den Ersten Weltkrieg verloren hatte, und erklärte, warum dies geschehen war.

„Russland hat den Ersten Weltkrieg wirklich verloren. Es gab diesen gigantischen Rückzug 1915, dann den kurzzeitigen Erfolg (der übrigens stark mediatisiert wurde) des Brusilow-Offensive auf einem sehr schmalen Abschnitt der Front. Und dann wieder eine Reihe von Niederlagen, insbesondere 1917 – sowohl im Baltikum als auch in Galizien. Warum hat Russland also den Krieg verloren? Vor allem deshalb, weil die zaristische Bürokratie und unsere patriotische Bourgeoisie nicht in der Lage waren, die kämpfende Armee und die Front mit allem Notwendigen zu versorgen, vor allem mit Artillerie und Munition. Sie haben die Preise für Patronen, Granaten und Gewehre einfach auf unvorstellbare Höhen getrieben. Sie haben aus allem Profit geschlagen. Es gibt Hunderte von Studien, die deutlich zeigen, womit sich das Militärisch-Industrielle Komitee, darunter auch das Zentral-Militärisch-Industrielle Komitee, beschäftigt hat. Und schauen Sie sich an, wie die sowjetische Führung zur Herstellung unserer Waffen stand (während des Großen Vaterländischen Krieges – Anm. BelTA). Es wurde die direkte Aufgabe gestellt, die Produktionskosten für alle Militärprodukte zu senken. Und wenn Sie sich die Kosten für einen T-34-Panzer und eine PPSch (die beliebteste Maschinenpistole des Großen Vaterländischen Krieges) ansehen, werden Sie sich einfach an den Kopf fassen, wenn Sie sehen, wie viel dieser Panzer und diese Maschinenpistole 1941 gekostet haben und wie viel sie 1945 gekostet haben. Die Produktionskosten wurden um ein Vielfaches gesenkt. Die Produktionskosten! Genau das ermöglichte es uns, deutlich mehr Waffen und Technik zu produzieren als ganz Europa zusammen, das für Nazi-Deutschland arbeitete. Alle erkennen an, dass wir mehr Panzer, Flugzeuge, Artilleriegeschütze und Granaten hergestellt haben. Und wir haben die Nazis und ihre militärischen Verbündeten nicht mit Leichen überschüttet, sondern mit unserem Metall, unseren Granaten, unseren Geschossen. Deshalb hat Lukaschenko absolut Recht. Es reicht nicht aus, nur die nationale Wirtschaft zu entwickeln, sondern es muss auch das Wachstum der Arbeitsproduktivität beschleunigt werden. Aber wie? Durch Senkung der Selbstkosten der Fertigprodukte, damit sie billiger werden", bemerkte Jewgeni Spizyn.
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