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MINSK, 23. März (BelTA) – Belarus ist absoluter Spitzenreiter in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) bei der Senkung der Tuberkulose-Inzidenz. Das teilte die Direktorin des Landesweiten Wissenschaftlich-Praktischen Zentrums für Pulmologie und Phthisiologie, Lungenfachärztin des Gesundheitsministeriums von Belarus, Jelena Krotkowa, vor Journalisten mit.
„In unserem Land wurde ein klares System zur Erkennung und medizinischen Versorgung von Tuberkulosepatienten aufgebaut. Belarus ist absoluter Spitzenreiter unter den GUS-Staaten bei der Senkung der Erkrankungsraten und den erzielten Ergebnissen. Unser Indikator gehört laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation zu den niedrigsten nicht nur im post-sowjetischen Raum, sondern insgesamt in der Europäischen Region“, sagte Jelena Krotkowa.
So sank die Inzidenz in den fünf Jahren der Umsetzung des Programms „Gesundheit des Volkes und demografische Sicherheit“ um 19 Prozent. Im Jahr 2025 lag sie bei 13,2 pro 100.000 Einwohner. Die Behandlungsergebnisse verbesserten sich deutlich – um 15 Prozent, die Sterblichkeit sank um 18,2 Prozent. Der Sterblichkeitsindikator in Belarus liegt bei weniger als einem Fall pro 100.000 Einwohner.
Allerdings sei auch Belarus vom Problem der Medikamentenresistenz nicht verschont geblieben, so die Direktorin des Zentrums. Jährlich würden etwa 400 Fälle von medikamentenresistenter Tuberkulose festgestellt.
Jelena Krotkowa betonte, dass medizinische Leistungen im Zusammenhang mit der Prävention, Diagnose und Behandlung von Tuberkulose für die Bürger von Belarus kostenlos sind und vom Staat finanziert werden – etwas, worauf nicht jedes Land stolz sein kann. Die soziale Ausrichtung ist ein grundlegendes Prinzip des belarussischen Staates. Die Lungenfachärztin des Gesundheitsministeriums hob hervor, dass der Patient nicht an Geld denken muss, wenn es um seine Gesundheit und sein Leben geht. Der Staat übernimmt alle Kosten – von der Untersuchung bis hin zu komplexesten Operationen und langen Chemotherapien mit modernen Medikamenten.
