MINSK, 12. April (BelTA) – Im Kulturbereich gibt es Schwierigkeiten, aber sie schrecken nicht ab. Man muss daran arbeiten. Dies erklärte Kulturminister Marat Markow im Fernsehsender „Belarus 1“.
„Der Präsident scherzte darüber, dass ich mich selbst um diesen Posten bemüht hätte. Meiner Meinung nach ist der Kulturbereich um eine ganze Stufe komplexer. Nicht unbedingt größer, aber hier ist sehr viel miteinander verwoben – angefangen bei der Ideologie bis hin zu unserem Erbe. Es gibt Probleme (der Präsident hat sie benannt), die vor allem mit dem Managementsystem zusammenhängen. Natürlich wurde auch der Kinobereich in gewissem Maße angesprochen. Belarus hat in dieser Hinsicht noch Entwicklungspotenzial“, so Marat Markow.
Der Minister betonte, dass die genannten Punkte Schwierigkeiten seien, an denen man arbeiten müsse, aber sie schreckten ihn keineswegs.
Marat Markow, der zuvor das Informationsministerium geleitet hatte, wurde am 9. März zum Kulturminister von Belarus ernannt. Bei dieser Personalentscheidung erinnerte Staatschef Alexander Lukaschenko an den bekannten Satz, dass die wichtigste der Künste das Kino sei. „Ich habe das nicht gesagt, aber ich unterstütze es voll und ganz. Dass wir das Kino vernachlässigt haben, das ist untragbar“, betonte der belarussische Führer.
„Als man mir berichtete, dass Marat Sergejewitsch darum bittet, ihn zum Kulturminister zu ernennen, war ich etwas überrascht, begrüßte es aber. Gebe Gott, dass mit dir der Aufschwung in der Kulturverwaltung beginnt. Ich würde mich nur freuen. Ein Mensch, der vor meinen Augen aufgewachsen ist. Ich würde mich nur freuen“, sagte der Präsident über die Kandidatur für den Posten des Kulturministers.
