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28 Januar 2026, 18:19

„Mein Leben lang wollte ich Präsident treffen. Heute machte ich den ersten Schritt“ Junge Fachkräfte besuchen Palast der Unabhängigkeit

MINSK, 28. Januar (BelTA) - Am Montag wurden im Palast der Unabhängigkeit Themen rund um die Bildung diskutiert, am Dienstag – die Arbeit auf internationaler Ebene, und am Mittwoch kam eine Kaderreserve ins Palast. Aber nicht zu einer Besprechung, sondern zu einer Führung. Der Palast der Unabhängigkeit öffnete seine Türen für 130 junge Fachkräfte aus der Region Mogiljow, aus den Kreisen Beresina und Iwazewitschi. 
Der Staatschef betonte mehrfach, Jugend sei unsere Zukunft. Die Jugend solle auf die öffentliche Verwaltung im Voraus vorbereitet werden. Deshalb ist eine Führung durch den Palast der Unabhängigkeit für die vielversprechende Kaderreserve des Präsidenten ein Geschenk für die Erfolge in beruflicher und gesellschaftlicher Tätigkeit sowie eine zusätzliche Motivation, noch besser zu arbeiten, um in Zukunft hier in einer anderen Rolle wiederzukehren.
„Den Palast der Unabhängigkeit habe ich nur im Fernsehen gesehen. Heute war ich persönlich hier und habe alles mit eigenen Augen gesehen – das ist viel wert. Ich werde den heutigen Tag mein Leben lang in Erinnerung behalten. Für mich ist das eine große Ehre und zugleich ein großer Stolz. Ich sehe darin eine Chance, eine Anerkennung, und das ist äußerst wertvoll. Im Leben kommt es manchmal anders, daher schließe ich nicht aus, dass ich in Zukunft wieder hierher komme, dann aber zur Ernennung oder Auszeichnung“, gab Jewgeni Melnitschenko, Lehrer an der Mittelschule Nr. 1 in Iwazewitschi, zu.
Heute sind die jungen Fachkräfte vorerst nur zu Gast im Palast der Unabhängigkeit. Hier haben sie die Möglichkeit, die Innenarchitektur genau zu studieren und spannende Geschichten aus dem politischen „Jenseits“ zu hören. Was gehört eigentlich zum Programm eines solchen Besuches?  

Einen Blick hinter die Kulissen der großen Politik werfen

Wie sich der Staatschef auf Veranstaltungen vorbereitet, wovon hängt die Sitzordnung bei Besprechungen ab und nach welchem Prinzip werden die Säle für Veranstaltungen ausgewählt – all das erfährt man bei einer Führung durch den Palast der Unabhängigkeit.
„Ich wollte mein Leben lang den Präsidenten treffen. Das ist mein Kindheitstraum. Ich fühle mich sehr geehrt, hier in diesem Palast anwesend zu sein. Ich bin beeindruckt von der Größe und Schönheit unseres Palastes der Unabhängigkeit. Und ich bin sehr froh, dass ich heute tatsächlich den ersten Schritt zu einem Traum gemacht habe. Ich habe die Atmosphäre gespürt, in der er arbeitet. Der erste Schritt ist getan, und ich werde weiter an meinem Ziel arbeiten“, teilte Dmitri Tokar, erster Sekretär der Belarussischen Jugendunion im Kreis Iwazewitschi, mit.

Maxim Borowikow, Chefökonom des Unternehmens Babuschkino Podworje im Kreis Chotim, besuchte den Neujahrsball im Unabhängigkeitspalast. „Es hat mich damals sehr gefreut, dass mein Engagement bei der Arbeit auf so hohem Niveau gewürdigt wurde. Der Besuch im Unabhängigkeitspalast motivierte mich, noch härter zu arbeiten und mich weiterzuentwickeln. Heute ist diese Motivation noch stärker. Vielleicht komme ich ein drittes Mal für eine Auszeichnung oder Beförderung. Ich möchte keine Prognosen abgeben, aber ich würde gerne öfter hierherkommen“, sagte er. „Bei unserem ersten Besuch, dem Neujahrsball, erlebten wir den festlich geschmückten Unabhängigkeitspalast. Heute hatten wir die Gelegenheit, mehr über seine Geschichte zu erfahren und die Säle zu sehen, in denen diese Geschichte geschrieben wird. Ich liebe die Geschichte unseres Landes seit meiner Schulzeit, daher interessiert mich hier buchstäblich alles.“

Kunstwerke ansehen

Der Unabhängigkeitspalast ist nicht nur ein offizieller Veranstaltungsort, sondern auch ein Kulturzentrum, das Werke belarussischer und internationaler Künstler beherbergt. Die Innenräume beherbergen zahlreiche Gemälde, Skulpturen und Werke der dekorativen und angewandten Kunst. Dies weckt unweigerlich das Interesse von Schönheitsliebhabern.

„Ich bin überwältigt von der Schönheit des Unabhängigkeitspalastes. Jedes Detail ist wunderschön, alles ist so kunstvoll gestaltet, dass es eine wahre Augenweide ist. Ich möchte so oft wie möglich hierherkommen, um jedes Gemälde, jede Skulptur, jedes Detail der Inneneinrichtung zu bewundern. Besonders beeindruckt hat mich die Ornamentik; sie fügt sich harmonisch in das Interieur ein – es erwärmt mein Herz zu wissen, dass sie unser Eigenes, Belarussisches ist“, sagte Jelena Gretschnaja, Chemieingenieurin in der Iwazewitschi-Destillerie.

Ziele für die Zukunft

Führungen durch den Unabhängigkeitspalast sind beliebt und haben sich zu einer Tradition entwickelt. Am beliebtesten ist der Saal der Staatsauszeichnungen, in dem der Präsident die Besten ehrt. Man sagt, dass jeder, der sich in diesem Saal fotografieren lässt, in Zukunft zurückkehren wird, um eine Auszeichnung entgegenzunehmen. Mit Fleiß ist alles möglich.

„Die Tatsache, dass jeder Mensch in unserem Land die Möglichkeit hat, Auszeichnungen vom Präsidenten zu erhalten, ist an sich schon ein Ansporn. Ich zum Beispiel habe genau dieses Ziel. Ich träume, genau wie mein Vater, davon, eine staatliche Auszeichnung vom Staatsoberhaupt zu erhalten“, sagte Maxim Kaschlatschjow, stellvertretender Leiter der Abteilung für Ordnungsschutz und Prävention des Innenministeriums im Kreis Beresino.

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