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Gesellschaft
17 Mai 2022, 15:17

Meinung: Durch engere Zusammenarbeit werden Belarus und Russland auf Sanktionen antworten

MINSK, 17. Mai (BelTA) – Belarus und Russland werden auf Sanktionen eine mächtige Antwort, wenn sie ihre Zusammenarbeit weiter intensivieren. Diese Meinung äußerte der stellvertretende Gouverneur des Gebiets Minsk Denis Kurlenko heute vor Journalisten.

In Minsk haben sich heute Vertreter der russischen Republik Inguschetien und der Republik Belarus zu einem Gespräch getroffen.

„Mit der Republik Inguschetien pflegen wir fruchtbare Beziehungen. Auf Beschluss der Regierung betreut das Exekutivkomitee der Region Minsk die Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen. Der Handelsumsatz zwischen unseren Republiken wächst von Jahr zu Jahr. Aber unsere Aufgabe ist es, die Beziehungen zu stärken und unsere Positionen und unsere Präsenz auf den Märkten Inguschetiens zu verbessern“, sagte Denis Kurlenko.

Es wurde vereinbart, direkte Kontakte zu unterhalten und auszubauen. „Heute verkaufen wir unsere Waren über Vermittler. Das soll geändert werden. Darüber hinaus haben wir eine Zusammenarbeit im humanitären Bereich vereinbart. Zu dem heutigen Treffen haben wir Vertreter des Bildungs- und des Gesundheitssektors eingeladen. Am Treffen werden auch Vertreter des Agrarsektors teilnehmen, denn unsere Lebensmittel sind sowohl in Inguschetien als auch in ganz Russland gefragt“, so der stellvertretende Vorsitzende des Ministeriums für Industrie und Handel.

Er fügte hinzu, dass die wichtigsten Bereiche der Zusammenarbeit bereits zuvor festgelegt worden seien. „Bei unserem letzten Treffen, das im Videoformat stattfand, haben wir die Bereiche der Zusammenarbeit festgelegt und ein Protokoll erstellt. Heute wollen wir und unsere Kollegen ihn unterzeichnen. Die Zeit drängt uns zu einer engeren Zusammenarbeit. Belarus und Russland sind durch ungerechtfertigte Sanktionen unter Druck geraten. Wir müssen unsererseits auf sie reagieren. Und darauf gibt es nur eine Antwort: eine engere und stärkere Zusammenarbeit mit unseren Partnern“, resümierte Denis Kurlenko.

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