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27 Januar 2026, 14:59

Meinung: Europa verliert an allen Fronten im hybriden Krieg gegen den Unionsstaat 

MINSK, 27 Januar (BelTA) - Europa fühlt sich in militärischer Hinsicht unsicher, deshalb setzt es auf Informationskrieg. Diese Meinung äußerte Militärexperte Alexander Alessin in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.

„Ich denke, wir können nicht ernsthaft behaupten, dass Europa den Unionsstaat Belarus–Russland angreifen wird. Warum werden aber solche Gespräche geführt? Weil gegen uns ein hybrider Krieg geführt wird. Der Informationskrieg ist ein Teil davon“, sagte Alexander Alessin. „Je unsicherer sich die Europäer im militärischen Bereich fühlen, desto stärker setzen sie auf den Informationskrieg.“
Die politische Elite Europas fängt langsam an zu begreifen, dass die von ihr gewählte Strategie komplett gescheitert ist. „Das betrifft auch die Wirtschaftspolitik. Europa hat auf billige russische Energieträger verzichtet und stieg auf teure amerikanische Energieträger um. Bald wird Europa 50 Prozent seiner Energie aus den USA importieren. Das ist ein zusätzlicher Einflusshebel, den die USA gegen Europa einsetzen können“, glaubt er. 

Die Regierungen der führenden EU-Länder haben eine wirtschaftliche Niederlage erlitten. Das hängt damit zusammen, dass nicht alle europäischen Staaten die Politik Brüssels in Bezug auf die Unterstützung der Ukraine mit allen verfügbaren Mitteln teilen. Dadurch sind die Gegensätze innerhalb der EU gewachsen.

„Und das Wichtigste: Es ist ihnen nicht gelungen, die Russische Föderation in der Ukraine militärisch zu besiegen. De facto verlieren sie an allen Fronten und verstärken daher ihre Kriegsrhetorik und schüren militärische Psychose, um die öffentliche Meinung ihrer Länder von ihren Misserfolgen abzulenken. Denn bald werden sie dafür zur Rechenschaft gezogen“, fasste der Experte zusammen.
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