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Mikroprojekte zum Thema „Erbe“ erhalten etwa 720 Tsd. Euro aus der EU

Gesellschaft 22.04.2019 | 15:59
Archivfoto
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BREST, 22. April (BelTA) - Die Europäische Union gewährt der belarussischen Seite etwa 720 Tsd. Euro für die Verwirklichung der Mikroprojekte zum Thema „Erbe“. Das gab die Repräsentanz des Programms für grenzüberschreitende Zusammenarbeit „Polen-Belarus-Ukraine 2014-2020“ in Brest bekannt.

Auf der Sitzung des gemeinsamen Überwachungsausschusses in Neswish wurden die Ergebnisse des zweiten Wettbewerbs der Mikroprojekte zum Thema „Erbe“ gebilligt. 74 Projekte werden mit etwa 4,1 Mio. Euro finanziert. Die belarussische Seite nimmt an 33 Projekten teil. Genehmigt wurden unter anderem je14 Projekte aus den Gebieten Brest und Grodno, 4 aus dem Gebiet Minsk und 1 aus dem Gebiet Gomel.

„Belarussisches grünes Kreuz“ erhält in Minsk 60 Tsd. Euro zur Verwirklichung des Projekts für Bildungstourismus in den Regionen mit Naturschutzgebieten auf dem Territorium von drei Staaten. Dieselbe Geldsumme wird dem Landeskundemuseum Chojniki für das Projekt „Bewahrung und Förderung des gemeinsamen Kulturerbes durch Museen“ gewährt. Der örtliche gemeinnützige Fonds zur Entwicklung der Brester Festung entwickelt für 59,2 Tsd. Euro neue Radtouren mit mobiler App „VeloFort“. Die Abteilung des Gebiets Grodno des Landesweiten Tourismus- und Sportverbandes erhält Geldmittel für das Projekt zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Grenzterritorien der Regionen Sokul und Grodno durch Visualisierung der unter Schutz stehenden Naturobjekte.

Im zweiten Wettbewerb siegte auch das Zentrum für Kinder- und Jugendkunst des Kreises Borissow mit dem Projekt „Forschung und Wiedererlebung der Folklore als Hauptelement der Feste in Schtetls (Siedlungen mit hohem jüdischem Bevölkerungsanteil), Kulturobjekten von Belarus und Polen, die ihre Existenz im 20. Jahrhundert beendeten“ (42,1 Tsd. Euro). Die staatliche Janka Kupala-Universität Grodno erhält 36,3 Tsd. Euro für das Projekt „Bewahrung des Geschichts- und Kulturerbes von E. Orzeszkowa und L. Zamenhof in Grodno und Białystok“.

„Für den zweiten Wettbewerb wollte die Europäische Union 5,2 Mio. Euro ausgeben. Da die Geldmittel übrig geblieben sind, hat der gemeinsame Überwachungsausschuss über den dritten Wettbewerb der Mikroprojekte zum Thema „Erbe“ mit einer Finanzierung in Höhe von 1,054 Mio. Euro beschlossen. Die Mindestgröße der Finanzierung beträgt 20 Tsd. Euro, die maximale – 60 Tsd. Euro. Der Wettbewerb soll im vierten Quartal laufenden Jahres starten“, präzisierte die Repräsentanz des Programms.

Zurzeit werden 33 Infrastrukturprojekte internationaler techischer Hilfe mit belarussischer Teilnahme im Rahmen des Programms „Polen-Belarus-Ukraine 2014-2020“ verwirklicht“.

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