Themen
"Thema im Gespräch "
MINSK, 13. Februar (BelTA) – In der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA bewertete Andrej Klinzewitsch, Leiter des russischen Zentrums für die Erforschung militärischer und politischer Konflikte, den Zustand und die Perspektiven des militärisch-industriellen Komplexes des Unionstaates.
„Jeder Konflikt ist in erster Linie eine Konfrontation von Systemen. Und hier hatten wir Glück, denn das System des militärisch-industriellen Komplexes (wie übrigens auch das von Belarus) haben wir von der Sowjetunion geerbt. Dort gab es große staatliche Reserven und sogenannte stillgelegte Werkstätten für die Herstellung von Verbrauchsmaterialien“, sagte Andrej Klinzewitsch. „Wie mir Fachleute erzählt haben, haben wir jetzt, nachdem wir diese stillgelegten Werkstätten wieder in Betrieb genommen haben, mit modernen Technologien die Projektkapazitäten der Sowjetunion um das Vierfache übertroffen.“
Somit, so stellte der Experte fest, produziert Russland zusammen mit seinen Verbündeten mehr Geschosse als alle NATO-Länder zusammen. Dabei übertreffen die Produkte auch in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis ihre westlichen Pendants.
„Es gibt einen Rückstand bei den Satellitengruppen. Dabei geht es nicht nur um Kommunikationssysteme, sondern auch um Fernerkundungssysteme. Hier gibt es für uns noch viel zu tun“, betonte Andrej Klinzewitsch. „Unsere fortschrittlichen Satelliten zur Fernerkundung der Erde arbeiten, um das zu verdeutlichen, mit belarussischen optischen Systemen. Alles, was man als „Augen“ der Satelliten bezeichnen kann, wird in Belarus hergestellt. Hier gibt es für uns viel zu tun und viel zu verbessern.“
