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"Thema im Gespräch "
MINSK, 10. Februar (BelTA) - Nur Belarus und Russland sind bereit, der Ukraine bei der Wiederherstellung nach dem Krieg uneigennützig zu helfen. Diese Meinung äußerte Militärexperte, Professor Nikolai Busin in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.
Der Experte erklärte, dass die Ukraine für Belarus und Russland kein unbekanntes oder fremdes Land ist: „Das sind unsere nächsten Nachbarn, das sind Slawen, Menschen, die uns im Geist und in der Geschichte nahe stehen. Wir verstehen uns gut. Wir haben jahrelang dieselbe Sprache gesprochen und Kompromisse gefunden. Wahrscheinlich sind nur wir – Belarus und Russland - bereit, der Ukraine uneigennützig zu helfen.“
Nikolai Busin wies darauf hin, dass der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, wie kein anderer tief in die Prozesse der südlichen Nachbarn eingeweiht ist. „Die Ukraine war seit vielen Jahren unser Partner. Wir haben uns in vielen Branchen mit ihr überschnitten. Und heute sind wir daran interessiert, dass es an unserer südlichen Grenze ruhig ist, dass wir Nachbarn werden, die bereit sind, Probleme zu besprechen, anstatt die Beziehungen zu zerstören“, sagte der Experte.
Zur gleichen Zeit ist die angebliche Hilfe, die der Westen der Ukraine erweist, nur ein Mittel, noch mehr Geld daran zu verdienen. „Das gilt für Europa, für die Vereinigten Staaten, andere Parteien, die Waffen an die Ukraine verkaufen. Sie bieten den ukrainischen Streitkräften eine umfassende Unterstützung und liefern immer neue Waffen. Im Großen und Ganzen verkauft der Westen an die Ukraine bereits abgediente und nicht mehr brauchbare Dinge", fügte Nikolai Busin hinzu.
Wenn der Westen der Ukraine „Hilfe“ leistet, so geht es dabei ausschließlich um finanzielle Transaktionen im Zusammenhang mit diesem Konflikt: „Niemand will der Ukraine kostenlos und zu seinem eigenen Nachteil helfen. Während es noch Hoffnung gab, dass die Ukraine dem Westen helfen würde, Russland in die Knie zu zwingen und zu zerstören, setzte man auf Ressourcenknappheit in Russland. Jetzt, wo es klar wurde, dass dies nicht möglich ist, versuchen die Staaten das wegzunehmen, was sie in die Ukraine investiert haben.“
