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Minsk und Taschkent wollen Partnerstädte werden

Gesellschaft 15.04.2019 | 19:52
Artjom Zuran und Dilbar Nazhmutdinova. Foto:   "Минск-Новости"
Artjom Zuran und Dilbar Nazhmutdinova. Foto: "Минск-Новости"

MINSK, 15. April (BelTA) – Die Stadtregierung Minsk will die Zusammenarbeit mit Taschkent auf allen Ebenen stärken und das Partnerschaftsabkommen unterzeichnen. Das erklärte der Vizevorsitzende der Stadtregierung Minsk, Artjom Zuran, heute vor Journalisten beim Treffen mit der Delegation der Verwaltung von Taschkent im Stadtrathaus, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Unsere Städte pflegen die engen Beziehungen ab 2018. Wir hoffen darauf, dass 2019 ordentliche Abkommen abgeschlossen werden und in der Zukunft das Partnerschaftsabkommen zwischen den Städten signiert wird“, sagte Artjom Zuran. Eine der Aufgaben sieht Artjom Zuran die Steigerung des Interesses an der Marke von Minsk, an seinem sportlichen und touristischen Potenzial. „Kollegen zeigen sich interessiert an Erarbeitungen in den Bereichen Bildung und Gesundheitswesen. Was die Realwirtschaft angeht, werden die Gründung gemeinsamer Betriebe und die Entwicklung bestehender Betriebe besprochen“, fügte der Vizevorsitzende der Stadtregierung Minsk hinzu.

Er wies auf das Mehrvektorenprojekt der Kulturtage der freundschaftlichen Länder in der Oberstadt hin und lud zur Kooperation ein. Artjom Zuran meint, dass die Kontakte zwischen Kultur-, Sport- und Bildungseinrichtungen die Kooperation zwischen den Städten besser stärken und zur Entwicklung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit beitragen werden.

Die Delegation um die Vizebürgermeisterin Dilbar Nazhmutdinova hält sich zu einem Besuch in Minsk am 15./18. April auf. Die Leiterin der Delegation lenkte ihre Aufmerksamkeit darauf, dass der Besuch des Präsidenten von Belarus in Usbekistan im vorigen Jahr einen neuen Impuls für die Entwicklung gab. Sie äußerte die Hoffnung darauf, dass das bevorstehende usbekisch-belarussische Investitionsforum die aufgenommenen Beziehungen stärken wird. Das Handelsvolumen zwischen Taschkent und Belarus stieg 2018 auf $86,5 Mio. In der Stadt sind 32 Betriebe mit belarussischem Kapital registriert.

Beim Treffen präsentierten die Gäste das Investitions- und Tourismuspotenzial ihrer Stadt. Für viele Investoren sind Erleichterungen und Präferenzen attraktiv, die in 11 Freien Wirtschaftszonen und 8 Kleinen Industriezonen gewährt werden. Es werden die Zollverwaltung und Bedingungen für die Tätigkeit kleiner Unternehmen verbessert. Es wird der Tourismus auf Kosten der Einführung der visafreien Einreise für 65 Länder und des vereinfachten Visaregimes für 78 Länder entwickelt.

Im Anschluss an das Treffen unterzeichneten die Seiten das Kooperationsabkommen in Handel, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Kultur. „Die Interessenbereiche sind Landwirtschaft, Produktion und Steigerung des Warenumsatzes. Wir hoffen, dass während des Besuchs andere Kooperationsrichtungen eröffnet werden“, fügte der Leiter der Hauptverwaltung für Wirtschaft und komplexe Entwicklung von Taschkent Narimon Ismoilov hinzu.

Der Besuch sieht ein umfangreiches Programm vor. Die Gäste besuchen das Museum der Geschichte des Großen Vaterländischen Kriegs und eine Reihe von Betrieben und Organisationen.

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