Mobile Version
Projekte
Services
Staatsorgane

Mjasnikowitsch: Belarus rechnet mit Stärkung bilateraler Beziehungen mit Tschechien

Gesellschaft 17.06.2019 | 17:00
Tomas Pernicky und Michail Mjasnikowitsch
Tomas Pernicky und Michail Mjasnikowitsch

MINSK, 17. Juni (BelTA) - Belarus rechnet mit Stärkung bilateraler Beziehungen mit Tschechien. Das erklärte Vorsitzender des Rates der Republik, Michail Mjasnikowitsch, beim Treffen mit dem Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter Tschechiens in Belarus, Tomas Pernicky. Das gab der Pressedienst des Rates der Republik bekannt.

Sie gingen auf die Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft, Investitionsbranche und humanitären Bereich ein. Belarus und Tschechien haben viele Bereiche vom gemeinsamen Interesse, unterstrich Michail Mjasnikowitsch. Ihm zufolge verfügen die Seiten über das Potenzial für dynamischere Entwicklung der Beziehungen in Handel und Wirtschaft, Schaffung von gemeinsamen Unternehmen. „Wir können mehr gemeinsame Projekte verwirklichen. Tschechische Unternehmen könnten aktiver auf dem belarussischen Markt arbeiten, durch Belarus mit ihren Produkten auf die Märkte des eurasischen Wirtschaftsraumes eintreten“, betonte Vorsitzender des Rates der Republik.

Zu den vorrangigen Partnerschaftsrichtungen zählte er Maschinenbau. „Wir interessieren sich für tschechische Erfahrungen im Motorenbau, bei Steuerungssystemen. Wir können wirklich gute Projekte umsetzen“, präzisierte Michail Mjasnikowitsch. Außerdem könnten Belarus und Tschechien in Pharmazie, im Bereich der Polymerwerkstoffe zusammenarbeiten.

Der Botschafter hob das Interesse des tschechischen Geschäfts an Belarus hervor. Er erzählte über die erfolgreichsten Projekte, unter anderem in Landwirtschaft, Wasserreinigung.

Tomas Pernicky machte darauf aufmerksam, dass Tschechien in der zweiten Hälfte 2022 EU-Vorsitz führt. „Die Politik der „Östlichen Partnerschaft“ wird eine der Prioritäten unseres Vorsitzes sein“, unterstrich er.

Während der Gespräche besprachen die Seiten die Möglichkeiten zur Stärkung der interparlamentarischen Zusammenarbeit. Es ging unter anderem um die Teilnahme tschechischer Sportler an den bevorstehenden 2. Europaspielen in Belarus.

Druckversion
Nachrichten der Rubrik Gesellschaft
Letzte Nachrichten
Alle Nachrichten
Wetter
Minsk
Baranowitschi
Bobruisk
Borissow
Brest
Warschau
Vilnius
Witebsk
Gomel
Grodno
Shlobin
Kiew
Kiew
Lida
Minsk
Mogiljow
Mogiljow
Mosyr
Moskau
Orscha
Polozk
Riga
Sankt Petersburg
Soligorsk
Soligorsk