DSERSCHINSK, 15. Januar (BelTA) – Der stellvertretende Staatssekretär des Sicherheitsrates, Alexander Newerowski, sprach vor dem Personal einer der Militäreinheiten der Grenzschutzdienste in Dserschinsk. Er erläuterte, welche Fragen der Verteidigungsfähigkeit im neuen Fünfjahresplan an erster Stelle stehen.
Alexander Newerowski ging ausführlich auf die Ergebnisse der zweiten Sitzung der 7. Allbelarussischen Volksversammlung im Dezember 2025 ein, bei der der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko eine Botschaft an das belarussische Volk und die Nationalversammlung richtete und das Programm der sozialwirtschaftlichen Entwicklung für die Jahre 2026-2030 verabschiedet wurde. „Im Programm sind sieben Prioritäten für die nächsten fünf Jahre festgelegt, eine davon ist die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit. Alles ist folgerichtig. Ohne Sicherheit kann es keine starke Wirtschaft und keinen starken Sozialbereich geben“, betonte Alexander Neverowski.
Der stellvertretende Staatssekretär des Sicherheitsrates erinnerte daran, dass in dem Dokument zwei Indikatoren aufgeführt sind, deren Erreichung die Verteidigungsfähigkeit erhöhen wird. Der erste ist der Anteil einheimischer Muster von Waffen, militärischer und Spezialtechnik am Gesamtvolumen der staatlichen Verteidigungsaufträge. Das Dokument sieht dessen Erhöhung auf 50% und mehr vor. Der zweite Indikator ist das Wachstum von Investitionen in die Produktion von Waffen, militärischer und Spezialtechnik, das mindestens 130% betragen soll.
„Die Aufnahme von Fragen zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit des Landes als eigenes Kapitel in das Programm der sozialwirtschaftlichen Entwicklung ist eine wichtige Neuerung. Sie ist durch die Anforderungen der Zeit bedingt. Sehen Sie sich an, was an unseren Grenzen passiert. Unter dem Vorwand einer mythischen „Bedrohung aus dem Osten“ betreiben unsere westlichen Nachbarn eine aktive Militarisierung und erhöhen gedankenlos ihre Militärausgaben. Selbstverständlich können wir dem Geschehen nicht gleichgültig zusehen. Ja, wir sind kategorisch gegen jedes Wettrüsten. Aber gleichzeitig modernisieren wir unsere Armee aktiv und tun dies, ohne der nationalen Wirtschaft Schaden zuzufügen“, unterstrich Alexander Newerowski.
Seinen Worten zufolge wird in der aktuellen schwierigen Lage auch dem Schutz der Staatsgrenze von Belarus große Aufmerksamkeit gewidmet. Allein im Jahr 2025 wurden 5 neue Grenzwachen in Betrieb genommen. Die belarussischen Grenzwächter werden mit moderner Technik und Bewaffnung ausgestattet.
Erst vor wenigen Tagen hat der Präsident Entscheidungen zum Schutz der Staatsgrenze im Jahr 2026 genehmigt und Prioritäten und Aufgaben für die Organe des Grenzschutzes festgelegt.
Er fügte hinzu, dass der Staatsekretär des Sicherheitsrates auf Anweisung des Staatsoberhauptes systematisch Vor-Ort-Überprüfungen aller Militärformationen in Belarus durchführt. „Das hilft, Mängel von außen zu erkennen, sie zu beseitigen und alles in Kampfbereitschaft zu halten“, resümierte Alexander Newerowski.
