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27 Juli 2021, 18:14

NAN Belarus und Kurtschatow-Institut unterzeichnen Fahrplan für Zusammenarbeit bis 2030

MINSK, 27. Juli (BelTA) – Die Nationale Akademie der Wissenschaften von Belarus und das Nationale Forschungszentrum Kurtschatow-Institut (Russland) haben einen Kooperationsplan für den Zeitraum bis 2030 unterzeichnet. Das Dokument wurde vom Vorsitzenden der Nationalen Akademie der Wissenschaften, Wladimir Gussakow, und dem Präsidenten des Nationalen Forschungszentrums, Michail Kowaltschuk, signiert.

Der Fahrplan für die Zusammenarbeit umfasst mehr als 40 Maßnahmen, darunter in den Bereichen Kernenergie, Genforschung, Nuklearmedizin und Entwicklung unbemannter Luftfahrzeuge. „Die Zusammenarbeit mit dem Kurtschatow-Institut ist für uns von großem Interesse. Es geht nicht nur um Kernforschung und Atomenergie. Das Institut befasst sich mit einer ganzen Reihe von Problemen (Materialwissenschaften, Gentechnologie, Medizin, Genetik in der Landwirtschaft) und erweitert ständig seine Forschungsthematik. Heute haben wir eine Roadmap unterzeichnet, die den Horizont für gemeinsame Großprojekte erweitert“, sagte Wladimir Gussakow.

Michail Kowaltschuk wies darauf hin, dass heute sehr umfangreiche Projekte im Zusammenhang mit neuen Forschungsinfrastrukturen auf der Grundlage leistungsfähiger Anlagen durchgeführt werden. „Mit MegaScience wurde in Russland ein Programm begonnen, und die Infrastruktur muss innerhalb von 5-7 Jahren die perfekteste der Welt werden. In dieser Hinsicht ist es sehr wichtig, im Rahmen des Unionsstaates einen gemeinsamen Forschungsraum zu schaffen, der das Potenzial von Belarus berücksichtigt. Zu diesem Zweck haben wir heute mit dem Leiter der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus einen Fahrplan unterzeichnet“, sagte er.

Ihm zufolge wird vorgeschlagen, eine Zweigstelle des Kurtschatow-Instituts auf der Grundlage der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus zu eröffnen, um die Integration und Zusammenarbeit zu stärken. Zu den Vorschlägen gehört auch die Eröffnung einer Zweigstelle des Moskauer Instituts für Ingenieurphysik. „Außerdem haben wir uns darauf geeinigt, einen Entwurf für das zwischenstaatliche Abkommen auszuarbeiten, das Belarus den Beitritt zum internationalen Zentrum in St. Petersburg ermöglicht“, fügte der Leiter des Kurtschatow-Instituts hinzu.

Nationales Forschungszentrum Kurtschatow-Institut ist eines der führenden wissenschaftlichen Zentren der Welt, ein interdisziplinäres nationales Labor. Im 20. Jahrhundert hat es eine Schlüsselrolle bei der Sicherheit und Entwicklung der wichtigsten strategischen Bereiche gespielt, einschließlich der Entwicklung und Produktion von Atomwaffen, Atom-U-Booten und Überwasserschiffen sowie der Kernenergie. Heute verfügt das Kurtschatow-Institut über eine einzigartige Forschungs- und Technologiebasis und betreibt Forschung und Entwicklung in einem breiten Spektrum moderner Wissenschafts- und Technologiebereiche: von der Energietechnik, konvergenten NBIX-Technologien und Elementarteilchenphysik bis hin zu Hightech-Medizin und Informationstechnologien.

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