Ruslan Schkodin
WITEBSK, 30. Dezember (BelTA) – Einer der Punkte des auf der zweiten Sitzung der 7. Allbelarussischen Volksversammlung (AVV) angenommenen Programms der sozioökonomischen Entwicklung für 2026–2030 war der Stärkung der Verteidigungsfähigkeit des Landes gewidmet. Der Abgeordnete der Repräsentantenkammer der Nationalversammlung der Republik Belarus, Mitglied der Ständigen Kommission für nationale Sicherheit, AVV-Delegierte, Ruslan Schkodin, erzählte, worauf der Schwerpunkt gelegt wurde.
Ruslan Schkodin nahm bereits zum dritten Mal an einer Sitzung der AVV teil. „Ihr Format hat sich geändert. Die AVV wurde früher einmal in fünf Jahren abgehalten. Nachdem ihr der Status eines Verfassungsorgans verliehen wurde, werden die Delegierten für fünf Jahre gewählt, aber die Sitzung findet einmal im Jahr statt“, erläuterte Ruslan Schkodin.
Der Abgeordnete bemerkte, dass auf dieser Sitzung alle gehobener Stimmung waren, es gab ein Gefühl von Feierlichkeit und Fest. „Sowohl auf den vorherigen Sitzungen als auch auf dieser wurden Bilanz gezogen und strategische Richtungen bestimmt, wie das Land leben wird. Zur AVV kommen Menschen aus der ganzen Republik, die viele Jahre (einige ihr ganzes Leben) der Entwicklung Belarus gewidmet haben. Sie spüren Verantwortung für ihre Taten, für das Land“, betonte Ruslan Schkodin.
Er ging auf die Verteidigungsfähigkeit unseres Staates ein und wies darauf hin, dass das grundlegende Dokument in diesem Bereich das auf der vorherigen Sitzung der AVV angenommene Konzept der nationalen Sicherheit geworden ist, das alle Lebensbereiche des Landes berührt. „Das Konzept der nationalen Sicherheit und die Militärdoktrin sind die Hauptdokumente, die heute unsere friedliche Existenz in der Republik Belarus gewährleisten. Dennoch wurde auf der jüngsten Sitzung der AVV die Frage der Sicherheit im Rahmen der sozioökonomischen Entwicklung angesprochen. Und das nicht ohne Grund. In seinen Reden lenkt der Präsident ständig, besonders in letzter Zeit, die Aufmerksamkeit darauf, dass, wenn es keine Wirtschaft gibt, Krieg beginnt. Andererseits kann von keiner Wirtschaft die Rede sein, wenn wir keine Sicherheit gewährleisten. Es stellt sich heraus, dass diese beiden Elemente engstens verbunden sind“, sagte der Abgeordnete.
Die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit des Landes wurde in einem separaten Abschnitt des Programms der sozioökonomischen Entwicklung hervorgehoben.
Er fügte hinzu, die Menschen in der Armee seien das Wesentliche, daher müssten sie ausgerüstet, gekleidet, ernährt und mit Waffen versorgt werden.
Zudem nannte er die Notwendigkeit der Steigerung des Prestiges des Wehrdienstes, auch wenn in den letzten Jahren in diese Richtung im Land viel getan worden ist, sowie der Motivation für dessen Ableistung.
Er schnitt die kollektive Sicherheit an und bemerkte, dass im Rahmen des Unionsstaates die Arbeit der regionalen Truppengruppierung der Kräfte von Belarus und Russland verbessert wird.
