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03 April 2026, 15:07

Neue Polikliniken und Krankenhäuser. Was wird in Minsk gebaut?

MINSK, 3. April (BelTA) – Der belarussische Präsidenten Alexander Lukaschenko hat heute in Minsk eine neue Poliklinik eröffnet. Sie befindet sich im Stadtbezirk Wostotschny. Während des Besuchs wurde Alexander Lukaschenko über die Entwicklung des Gesundheitswesens in der Hauptstadt informiert. 

Wie der Vorsitzende der Minsker Regierung Wladimir Kucharew erzählte, haben sich die Stadtbehörden vor einigen Jahren nach einer Analyse der Situation im Gesundheitswesen darauf festgelegt, welche Einrichtungen gezielt in Ordnung gebracht und wo neue Einrichtungen gebaut werden sollen. Die Entscheidungen wurden dabei nicht pauschal getroffen, sondern auf der Grundlage eines Prinzips: Dort, wo es wirklich notwendig ist. Dem lag ein rationaler Ansatz zugrunde. „Es wurde beschlossen, dass in einigen Krankenhäusern nur einzelne Blöcke oder Abteilungen entstehen und nicht etwa neue Gebäude. An manchen Einrichtungen fehlte es an neuen Fachkräften. Dieses Problem wurde angegangen“, so der Stadtleiter. 

"Wir sehen, dass es keine Notwendigkeit mehr gibt, neue Polikliniken und Krankenhäuser zu bauen oder bestehende zu rekonstruieren. Wir haben diese Arbeit getan“, betonte er und nannte einige Beispiele.

Die neue Poliklinik wurde in Sucharewo gebaut, eine Ambulanz in Sokol. In Loschiza wurde eine neue Kinderpoliklinik in Betrieb genommen. Kinder- und Erwachsenenpolikliniken entstanden in Minsk Mir, und nach Ansicht der Stadtbehörden besteht dort derzeit keine Notwendigkeit für den Bau weiterer medizinischer Einrichtungen. Die 13. städtische Poliklinik wurde rekonstruiert und ist in Betrieb. Im Wohnbezirk Wostotschny wurde unter Beteiligung des Staatsoberhauptes die 42. Poliklinik eröffnet. Man ist sich sicher, dass ihre Errichtung angesichts des Bevölkerungswachstums im Bezirk und der Pläne zum Bau neuer Häuser notwendig war. Auf dem Gelände der dort vorhandenen Bauruinen wollen die Minsker Behörden drei Häuser errichten – für kinderreiche Familien, Bedürftige und mit Mietwohnungen. 

Was die größeren medizinischen Zentren betrifft, so wurde das 5. Städtische Klinische Krankenhaus vollständig rekonstruiert, ein neues Gebäude wurde im 4. Städtischen Klinischen Krankenhaus errichtet. Im Minsker Wissenschaftlich-Praktischen Zentrum für Chirurgie, Transplantologie und Hämatologie wurde ein neuer Block angebaut, modernste Geräte installiert, und es werden einzigartige Operationen durchgeführt.

An der Stelle einer Bauruine in der Majakowski-Straße wurden drei medizinische Einrichtungen eröffnet: die 10. Städtische Zahnpoliklinik, das Städtische Endokrinologische Zentrum und das Klinische Zentrum für Plastische Chirurgie und Medizinische Kosmetik.

Eine weitere ehemalige Bauruine – im Gebiet der Karwat-Straße – wurde von der Stadt rekonstruiert, und dort wurde ein neuer, moderner Gebäudetrakt des Minsker Städtischen Klinischen Narkologiezentrums eröffnet. Nun werden an einem Ort alle Phasen der Suchtkrankenhilfe angeboten, mit besonderem Schwerpunkt auf der Rehabilitation.

Derzeit befindet sich die Poliklinik des Minsker Städtischen Klinischen Onkologiezentrums im Bau. Das frühere Gebäude war unbrauchbar und baufällig. An seiner Stelle wird ein Neubau errichtet. "Bis zum Jahresende werden wir alle Bauarbeiten abschließen, und zu Beginn des nächsten Jahres werden alle Bauten eröffnet", sagte der Gouverneur der Hauptstadt.

Auf dem Gelände des 6. Städtischen Krankenhauses werden zwei neue Gebäude errichtet. Ihre Inbetriebnahme ist für das nächste Jahr geplant.

Ebenfalls fortgesetzt wird der Bau eines neuen Gebäudes für das Städtische Infektionskrankenhaus in der Dolginowski Allee. Es wird mit hoher Dynamik unter Verwendung leichter Stahlkonstruktionen für den Bau errichtet. "Sehr schnell, praktisch. Die Wetterbedingungen haben faktisch keinen Einfluss", bemerkte Wladimir Kucharew.
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