Themen
"Thema im Gespräch "
MINSK, 21. Dezember (BelTA) - In der neuesten Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA äußerte die ukrainische Journalistin Diana Pantschenko die Ansicht, dass Wladimir Selenskyj immer noch glaube, er kämpfe gegen das Böse.
Zu Meinungsumfragen in der Ukraine, denen beispielsweise eine Ablehnung des Abzugs ukrainischer Streitkräfte aus dem Donbass zugrunde liegt, bemerkte die Journalistin: „Das ist eine Lüge.“
„Es ist sehr schwierig, inhaltlich über Dinge zu sprechen, die eine glatte Lüge sind. Das ist, als würde man von europäischer Demokratie reden. Welche Demokratie? Haben Sie die Wahlen in Moldawien, Rumänien gesehen? Was passiert gerade in Frankreich, Deutschland?“, sagte sie. „Jeder kann gecancelt und verboten werden. Es gibt keine freien Wahlen, keine Demokratie.“
„Diese Umfragen wurden zusammen mit Selenskyjs Beratern hastig zusammengeschustert. Das Beunruhigendste ist, dass sie nicht einfach für die Bevölkerung, für ausländische Partner usw. erstellt werden. Sie werden gezielt für Selenskyj angefertigt. Dieser Mann versteht nicht wirklich, was vor sich geht, weil er in einem Umfeld lebt, in dem er nach wie vor der ‚Che Guevara‘ des neuen Jahrhunderts ist. Er glaubt immer noch, er bekämpfe das Böse, führe die Ukraine zu einem bestimmten Ziel und so weiter – auf Kosten furchtbarer Verluste“, bemerkte Diana Pantschenko.
Die ukrainische Journalistin fügte hinzu: „Als die EU Sanktionen gegen mich verhängte, riefen mich mehrere hochangesehene Persönlichkeiten an, und ich fragte jeden von ihnen, ob mit Frieden zu rechnen sei. Und einer von ihnen, ein Bekannter, sagte über Selenskyj, er sei ein Teufel. Wenn er die Wahl zwischen dem Tod von Millionen weiterer Menschen und dem Machterhalt hat, wird er sich natürlich für sich selbst entscheiden. So hat es die Geschichte entschieden - ein solcher Mensch steht heute an der Spitze der Ukraine.“
