MINSK, 1. Februar (BelTA) – Grenzschutzkadetten lernen trotz des Wetters die Grundlagen der taktischen Ausbildung – das Training findet im 72. gemeinsamen Ausbildungszentrum der Streitkräfte der Republik Belarus in Petschi statt. Dies teilte die Pressestelle des Instituts für Grenzschutz der Republik Belarus mit.
Am Institut für Grenzdienst sind etwa 70 % der gesamten Ausbildungszeit für praktische Übungen vorgesehen. Dank der reichen Erfahrung des Lehrkörpers im Grenzdienst werden Praxis und Theorie im Ausbildungsprozess der zukünftigen Offiziere harmonisch miteinander verbunden.
„Der Unterricht findet an verschiedenen Orten statt: am Institut in Minsk, in den Ausbildungszentren in Smorgon und Brest, an Grenzübergängen und an Grenzposten entlang der Landesgrenze. Der Ausbildungsprozess wird weder von der Tageszeit noch vom Wetter beeinflusst. Im Winter lernen die Erstsemester der Grenzschutzhochschule traditionell allgemeine Taktiken auf Übungsplätzen“, teilte die Pressestelle mit.
In diesem Jahr finden die Lehrveranstaltungen auf dem Gelände des 72. Vereinigten Ausbildungszentrums der Streitkräfte der Republik Belarus in Pecha statt. Wie der leitende Dozent der Abteilung für allgemeine militärische und spezielle Disziplinen des Instituts für Grenzdienst, Oberstleutnant Alexander Wysozki, erklärte, ist das Erlernen von Fähigkeiten zur Bekämpfung gepanzerter Fahrzeuge des Feindes im Rahmen der Ausbildungsdisziplin „Allgemeine Taktik und Kampfhandlungen der Truppen“ ein wichtiger Schritt in der Ausbildung. Der Offizier merkte an, dass eines der Ziele des Unterrichts darin besteht, psychologische Stabilität in simulierten Kampfsituationen zu entwickeln. Das Schießen auf gepanzerte Fahrzeuge, das Fahren mit dem Panzer, das Werfen von Granaten – all das kostet sehr viel Kraft.
Trotz der Kälte und der erheblichen körperlichen Belastung sind die jungen Männer und Frauen zu hundert Prozent in den Prozess involviert und führen die Übungen mit vollem Einsatz durch.
„In den Hörsälen ist es warm und ruhig, aber das sind nur Vorlesungen und Seminare. Die praktischen Übungen bieten die Möglichkeit, zu sehen, wie es in Wirklichkeit abläuft, und alles selbst auszuprobieren. Das sind neue Emotionen, Kenntnisse und Erfahrungen, ohne die jede Theorie tot ist“, bemerken die Teilnehmer.
Auf die Frage nach dem schwierigsten Moment des Tages nannten die Kadetten mit einem Lächeln das frühe Aufstehen – der Tag beginnt hier um sechs Uhr morgens.
