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Partisanenchronik: Kampf ums Brot

Gesellschaft 24.04.2019 | 11:56

MINSK, 24. April (BelTA) – Im Herbst 1943, als die Rote Armee kurz vor Belarus stand, bereiteten sich die deutschen Besatzungsmächte auf den bewaffneten Kampf um das Bauernbrot vor. Die Lage der Wehrmacht hat sich drastisch verschlechtert – die Hitlerarmee benötigte dringend Lebensmittelvorräte.

In den drei Jahren des Krieges war die Landwirtschaft vollkommen in Verfall geraten. Die Aussicht, ohne Nahrungsmittel zu bleiben, kam dem Todesurteil gleich. Kreiskomitees, Parteieinheiten und Partisanenverbände standen vor der Aufgabe, die Getreide zu verteidigen und feindliche Ernte-Aufbereitungspläne zu vereiteln. Man musste jedes Leib Brot den Deutschen buchstäblich unter der Nase zu stehlen. Um das notwendige Getreide zu beschaffen, musste man Ackerflächen nutzen, die auf dem Territorium deutscher Garnisonen lagen.

Mit diesem Kapitel schlagen Die Belarussische Telegraphenagentur und das Staatliche Museum für die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges eine weitere Seite in der Partisanenchronik auf.

Für dieses Projekt hat das Belarussische Museum für die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges eine einmalige Sammlung handgeschriebener Partisanenzeitschriften bereitgestellt. Diese Zeitschriften besitzen den internationalen historisch-kulturellen Wert der ersten Klasse.

Bis zum 3. Juli 2019 wird die Telegraphenagentur BelTA wöchentlich Auszüge aus dieser Chronik veröffentlichen. Die Leser erfahren viel Interessantes aus dem Leben der Partisanenverbände, erhalten den Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Menschen, die im Untergrund kämpften und jeden Tag ihr Leben riskierten.

http://letopis.belta.by/germ/32

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