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Partisanenchronik: Kriegskorrespondent Michail Ananjin

Gesellschaft 21.11.2018 | 12:20

MINSK, 21. November (BelTA) – Im Oktober 1941 erhielt die Redaktion der Zeitung „Komsomolskaja prawda“ eine Benachrichtigung vom Kommandeur der Abteilung, zu der der Kriegskorrespondent Michail Ananjin kommandiert war. Es wurde mitgeteilt, dass er während eines feindlichen Luftangriffs bei Wjasma gefallen war. Doch es stellte sich heraus, dass es ein Fehler war: Der Kriegsberichterstatter Ananjin war nicht gefallen, sondern wurde schwer verwundet und geriet in Gefangenschaft…

Im neuen Kapitel der „Partisanenchronik“ stellen wir die erste Nummer der auf September 1943 datierten maschinen- und handgeschriebenen Zeitschrift der 3. Minsker Partisanenbrigade „Volksrächer“ vor. Die Ausgabe wurde 1953 in den Museumsbestand von Michail Ananjin übergeben – demselben „Komsomolka“-Bildreporter, der im fernen Jahr 1941 als gefallen gemeldet wurde.

Für dieses Projekt hat das Belarussische Museum für die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges eine einmalige Sammlung handgeschriebener Partisanenzeitschriften bereitgestellt. Diese Zeitschriften besitzen den internationalen historisch-kulturellen Wert der ersten Klasse.

Bis zum 3. Juli 2019 wird die Telegraphenagentur BelTA wöchentlich Auszüge aus dieser Chronik veröffentlichen. Die Leser erfahren viel Interessantes aus dem Leben der Partisanenverbände, erhalten den Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Menschen, die im Untergrund kämpften und jeden Tag ihr Leben riskierten.

http://letopis.belta.by/germ/10

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