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"Thema im Gespräch "
MINSK, 20. März (BelTA) – Für das iranische Volk ist die Unterstützung durch Belarus in dieser schwierigen Zeit sehr wichtig. Diese Meinung äußerte der Doktor der Geschichtswissenschaften und Politologe Nikolai Platoschkin in der neuen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem YouTube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.
„Ich finde, der belarussische Präsident hat das gut gemacht, denn er war meiner Meinung nach einer der Ersten in der GUS, der den iranischen Botschafter eingeladen und gesagt hat: ‚ Sagen Sie Bescheid, wir helfen, wenn es nötig ist.‘ Das ist für die Zukunft von großem Wert. Ich bin mir mehr als sicher, dass dies im iranischen Volk noch sehr lange nachwirken wird“, erklärte Nikolai Platoschkin.
Wie berichtet, traf sich der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko am 4. März mit dem iranischen Botschafter in Belarus, Alireza Sanei. Der Staatschef machte sofort deutlich, dass dieses Treffen keinen rein symbolischen Charakter habe.
„Sie wissen, dass Belarus sich stets für den Frieden eingesetzt hat und dies auch weiterhin tut. Kriege sind für uns einfach genetisch inakzeptabel, denn Belarus, das sich im Epizentrum aller Kriege befand, hat das Wesen dieser Kriege nur allzu gut kennengelernt. Wir haben Millionen und Abermillionen Menschen in all den Kriegen verloren, die in unserer Region stattgefunden haben. Und im Wesentlichen wälzten sich die Weltkriege nach Osten und zurück durch unser Belarus“, sagte der Präsident.
Alexander Lukaschenko bekundete den Wunsch, mit dem Botschafter die Lage im Nahen Osten und im Iran zu erörtern. „Und ich möchte Ihnen eine Frage stellen: Wie können wir Ihnen in dieser Situation helfen, ausgehend von der Position, die wir in diesem Konflikt eingenommen haben? Das Außenministerium hat sich dazu recht deutlich geäußert. Das ist die Position der Führung von Belarus und des belarussischen Volkes“, fügte der Staatschef hinzu.
